Teampräsentation in den Gropius Passagen
|31.08.2010
 


Wie in jedem Jahr, so findet auch in diesem Jahr wieder die Teampräsentation der Füchse Berlin in den Gropius Passagen statt.
Diesmal einen Tag vor dem ersten Heimspiel in der Max-Schmeling-Halle am 04.09.2010.
Auch der Fanclub Füchsepower ist wieder mit vor Ort.
Sehr gerne pflegen wir diese „Tradition“ und folgen der Einladung von Intersport um uns und unser Wirken zu präsentieren.
Die Jagdsaison in den Gropius Passagen wird um 12 Uhr eröffnet. Es gibt eine Tombola, 7 Meter werfen, Interviews, Tanzeinlagen der Titans und vieles mehr.
Um 16 Uhr werden die Spieler der Füchse Berlin vorgestellt, von denen ihr euch anschließend auch Autogramme holen könnt.
Auf geht’s! Wir freuen uns auf Euch!


Gelungener Auftakt
|29.08.2010
 

ENDLICH….endlich ist die handballlose Zeit zu ende, endlich können wir wieder in die Handballhallen Deutschlands fahren und unser Mannschaft anfeuern!
Aus dem Grund, war der Fanclub Füchsepower, am Samstag in einem Reisebus mit 30 Freunden und Mitgliedern nach Hannover aufgebrochen.
Mit viel guter Laune und riesiger Vorfreude, kletterten wir um 14:00 Uhr am Fehrbelliner Platz in den Bus.
Die gute Laune nahm am Rasthof Börde ein jähes Ende. Unser Mitreisender Jürgen erlitt auf der Fahrt einen Zuckerschock, sodass der Notarzt herbeigerufen werden musste. Bis dieser eintraf, hatten sich drei andere Reisende vorbildlich um ihn gekümmert. Es ging ihm aber leider so schlecht, dass er die Fahrt nicht fortsetzen konnte, sondern zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Gott sei Dank, ereilte uns im Laufe des Tages noch die Nachricht, dass es ihm wieder gut ginge. Trotzdem an dieser Stelle noch einmal gute Besserung und erschreck uns nie wieder so!
Da wir nun für ihn nichts weiter tun konnten und ihn in guten Händen wussten, setzten wir unser Fahrt nach Hannover fort, allerdings aus verständlichen Gründen mit etwas gedämpfter Stimmung, den Schock musste jeder erst einmal für sich verdauen.
Bis Hannover ging es schnell und wir trafen dort auf noch so einige Füchse Fans die aus anderen Teilen Deutschlands angereist waren. Auch die CitiJokersBerlin und die Wilden Füchse waren schon vor Ort. Schnell noch die netten Leute vom Fanclub „Grüne Welle“ aus Hannover begrüßt, die im Vorfeld schon Kontakt zu uns aufgenommen hatten, und dann ging es auch schon los.
Was soll ich schreiben…die ersten 40 Minuten hatte man wirklich nicht das Gefühl das dort 2 Bundesligisten auf der Platte stehen. Eher Not gegen Elend!
So stand es auch zur Halbzeitpause 9 zu 9! Irgendwann wendete sich aber dann doch noch das Blatt und ich hatte das Gefühl, dass sich die Hannoveraner daraufhin recht schnell aufgaben. So konnten die Füchse das Spiel doch noch mit 26 zu 18 für sich entscheiden.
Das erste Spiel und der erste Sieg in der neuen Saison! Das musste natürlich ausgiebig gefeiert werden.
Auf dem Nachhauseweg haben wir dann, mitten in der Nacht, noch die Mannschaft an einem Rasthof abgeklatscht.
Auch wenn die Auswärtsfahrt diesmal mit einem Schrecken begann, wurde sie doch für alle von uns noch gut.
Wir freuen uns jetzt auf eine Erfolgreiche Saison und darauf, dass uns der nette Hannoveraner Fanclub in der Rückrunde in der Max-Schmeling-Halle besucht!

-Maja-


Champions-Cup 2010 in Chemnitz
|23.08.2010
 

Meine Finger schmerzen selbst jetzt beim schreiben noch, von dem vielen trommeln. Doch es hat sich ja wenigstens gelohnt.
TITEL VERTEIDIGT!!!!!!!!! SIEG FÜR UNSERE FÜCHSE!!!!!!!
Es war ein echt mega-geniales, aber auch anstrengendes Wochenende. Freitagabend in Plauen, war es ok, aber um ehrlich zu sein nix besonderes. Ich hatte mich natürlich tierisch auf IVAN gefreut und dann schon am Bus die erste große Enttäuschung: "Beide Kroaten sind nicht mit dabei."
Oh man, hatte ich gleich erstmal schlechte Laune.......
Die war aber schnell wieder weg, als der Rest der Mannschaft sich warm gemacht hatte und wir voll im Füchse-Fieber versunken waren.

Als wir dann Samstag früh nach Chemnitz gefahren sind, spielte leider unser Navi nicht so richtig mit. Nach ein bisschen suchen, hatten wir dann endlich die Halle gefunden und dann ging es auch schon gleich los.
Noch schnell „Hallo“ gesagt und dann konnte die Party starten!

Das Erste Spiel wurde auch gleich gewonnen. Zwischen dem Esten und dem Zweiten Spiel war dann allerdings sehr viel Zeit. Leider war ja kein Ivan da. Dafür haben wir dann aber wenigstens eine schöne Eisdiele gefunden, die darüber etwas hinweg getröstet hat. Am Abend dann das zweite Spiel. Auch hier haben wir es rocken lassen und wieder einen klaren Sieg gefeiert. Wir haben uns alle mega-gefreut.
Im Anschluss an das Spiel, hatte meine Tochter noch ein kleines Date mit Stochl. Sie durfte zwei Bälle aufs Tor werfen. Sie hat sie sich natürlich gefreut und war stolz.
Nach dem sie noch einige (eins oder zwei oder drei?) Schweißbänder eingesammelt hat, war auch sie glücklich. Colja hat von ihr ein Foto (mit beiden drauf) geschenkt bekommen...er hat sich dolle gefreut..... Um halb Zehn Uhr Abends sind wir dann voll kaputt, aber glücklich nach Hause gefahren.
Am Sonntag ging es halb 11 Uhr wieder auf nach Chemnitz. Es war eigentlich eine ganz gute Stimmung, nur leider war das Publikum mehr für Magdeburg, was aber auch am Hallensprecher gelegen haben könnte.
Naja, da haben wir einfach etwas lauter getrommelt und gerufen und dann war der Sieg perfekt...
Alles im allem ein echt schönes Wochenende, mit 3 Siegen....(leider ohne Ivan)

Ich hoffe ich kann zum zweiten Heimspiel nach Berlin kommen. Bis dahin lasst es euch alle gut gehen und ich fand es schön an diesem Wochenende als Füchse-Fan den Fanclub mit vertreten zu dürfen.

-Zwickauer Handballzicke-


Füchse reisten jüngst im Sommer zum Schneverdingen-Cup
|18.08.2010
 

Während des Heide-Cups, wurde von den Mitreisenden Fans das Wochenende in
einem Liedchen zusammen gefasst.


(nach der Melodie von “Bolle reiste jüngst zu Pfingsten”... )





1. Füchse reisten jüngst im Sommer / zum Schneverdingen-Cup
Um den Pott erneut zu holen / doch dieses mal wars knapp!
Zu viele große Namen / hat man um uns drapiert!
Aber dennoch ham sich alle ganz köstlich amüsiert (2x)

2.Vor Ort gab’s gutes Essen / das Bier im Schrank war kalt
So wurde kurz gegessen / das Spiel begann schon bald
“Können wir Kielce schlagen ?” / So wurde diskutiert -
Aber dennoch ham sich alle ganz köstlich amüsiert (2x)

3.Nun kamen alle Spieler / wir standen brav Spalier
Mit Handschlag und mit Worten / begrüßte man uns hier!
Nur Jörg und E-Punkt fehlten / - im Stau - wir warn zu viert!
Aber dennoch ham sich alle ganz köstlich amüsiert (2x)

4.Die Polen spielten besser / wenngleich nicht immer fair
10-16 stands zur Halbzeit / wir hinkten hinterher.
Au weia, so ne Klatsche / war nicht einkalkuliert!
Aber dennoch ham sich alle ganz köstlich amüsiert (2x)

5.Doch in der zweiten Halbzeit / kamen wir wieder ran!
mit konzentrierter Arbeit / und mit dem achten Mann!
Der Ausgleich war umjubelt / und Kielce war schockiert!
Aber dennoch ham sich alle ganz köstlich amüsiert (2x)

6.Nun musste man entscheiden / wie’s weiter gehen soll
das Siebenmeter-Werfen / verlief jedoch nicht toll
Bei Heine, Conny, Smöre / lief’s leider nicht geschmiert
Aber dennoch ham sich alle ganz köstlich amüsiert (2x)

7. Am Abend wurd’ gegessen / getrunken und gelacht
Bei allerschönstem Wetter / bis ganz spät in die Nacht
Geschlafen wurde wenig / zum Kater hat’s geführt -
Aber dennoch ham sich alle ganz köstlich amüsiert (2x)

8. Und unser nächster Gegner / war dann der HSV
die ganze Halle tobte / und feierte in blau
Sie spielten einfach besser - / Nicht schlimm, wenn man verliert...
Aber dennoch ham sich alle ganz köstlich amüsiert (2x)

9. Nun mussten wir am Sonntag / nach Lüneburg umziehn
zu sehen, wer wird letzter / Spanien oder Berlin?
Heut’ muss es doch was werden / ein jeder hat’s gespürt -
Aber dennoch ham sich alle ganz köstlich amüsiert (2x)

10. Die Halle war zwar größer / doch hörte man nicht viel
es warn fast alles Kieler / die Halle schwieg beim Spiel
Denn außer uns paar Füchsen / hat’s keinen interessiert
Aber dennoch ham sich alle ganz köstlich amüsiert (2x)

11. Das Spiel war eher durchwachsen / ein Vorsprung schmolz davon
Mit einem Tor gewonnen / trotz Härte Aragon
Am Ende wär es beinah’ / sogar noch eskaliert
Aber dennoch ham sich alle ganz köstlich amüsiert (2x)

12. So wurden wir noch Siebter / es war ein schöner Tag!
auch wenn ein 7. Platz viel- / leicht nicht so ausseh’n mag
Wir bleiben stolze Füchse! / Egal was auch passiert!
Und wir haben uns doch alle auch köstlich amüsiert (2x)

13. So kommt denn all, es lohnt sich / nach Schneverdingen hin!
Im nächsten Jahr dann wieder / mit Füchsen aus Berlin !
Falls wir dort wieder spielen / (was hoffentlich passiert)
Werden wir dann wieder alle ganz köstlich amüsiert! (2x)

Danke an unseren Foerdefuchs!


Erstes Spiel der neuen Saison
|27.07.2010
 

An alle Handballbegeisterte die es kaum abwarten können:

Das erste Spiel der neuen Saison 2010/ 11 findet in Hannover in der AWD-Hall statt. Ihr könnt euch ab sofort für diese Auswärtsfahrt anmelden. Klickt auf den Link (alle Infos) rechts auf der Seite, schaut ins Forum unter „Auswärtsfahrten“ oder schreibt einfach eine Mail an: auswaertsfahrten@fuechsepower-berlin.de
Anmeldeschluss ist der 14.08.2010!

Wir freuen uns auf die nächste Saison und auf viele nette Mitfahrer!

Fanclub Füchsepower


Erstes Testspiel in Grömitz
|24.07.2010
 

Wolfgang, Brinna, Olivia, deren Neffe Kevin und ich waren am 23.7.10 bei schönstem Strandwetter vor Ort... mitten im mit Touristen bevölkerten Ostseebad Grömitz. Hier sollten die Füchse also gegen den frisch gebackenen Oberligisten, den TSV Grömitz das erste Testspiel der neuen Saison absolvieren - nachdem am Montag zuvor wieder trainiert wurde.
Bis zum Anwurf um 19 Uhr war für alle noch genügend Zeit, sich die Stadt etwas näher anzugucken oder einfach nur am Strand spazieren zu gehen. Die Stranddurchsage, dass am Abend ein Handballspiel in Grömitz stattfinde, tat sicher ihr übriges dazu bei, dass die Halle mit ca. 500 Zuschauern gut gefüllt war.
Eine weitere Durchsage, dass ab 17:00 Uhr die Autogrammstunde mit dem Bundesligisten am Yachthafen beginne, ließ vier von uns zum Yachthafen pilgern und auf die Mannschaft warten. Die kam zwar pünktlich, jedoch bestand die “Autogrammstunde” mangels breitem Interesses lediglich darin, dass fertige Autogrammkarten in einem der Bierzelte aufgereiht wurden und bei Bedarf mitgenommen werden konnten. Die Mannschaft machte derweil einen Bootsausflug und besuchte die Eisdiele. Was auch immer da schief gelaufen ist... ein bisschen enttäuschend war es schon - da ist es auch nur ein schwacher Trost, dass sich ohnehin kaum Touristen und einheimische Grömitzer dafür begeistern konnten, dass sich dort ein Handball-Bundesligateam in ihrem Yachthafen aufhält.
Die Nachfrage nach den Autogrammkarten hielt sich trotz Stranddurchsage eher in Grenzen.

Um 18:00 Uhr haben wir Wolfgang dann vor der Halle eingesammelt und uns drinnen Plätze freigehalten. Nach ein paar Fotos und dem Aufhängen der Berlin-Fahne begann das Spiel in der recht stickigen Ostholsteinhalle.
Grömitz begann überraschend gut und führte zweimal (1:0 und 3:2) ... dann aber konnte Stochl ein ums andere Mal Conny mit präzisen Langpässen bedienen, die unser Linksaußen souverän abschloss. Hinter mir hörte ich immer wieder denselben Kommentar “Guck mal... schon wieder so ‘n Ding... das darf nicht passieren!”
Es passierte aber dennoch... und mehr noch... schöne Einzelaktionen von Smörre und gute körperbetonte Abwehrarbeit von Petersson (allerdings auch zwei Zeitstrafen !) waren die Basis dafür, dass die Füchse weiter davonziehen konnten.
In der Halbzeit gab es ein nettes Spiel, bei dem die Zuschauer zuvor gekaufte Plastikbälle in die Mitte des Spielfeldes werfen sollten. Wessen Ball nach Ablauf der Zeit am dichtesten am Mittelpunkt liegt, der gewinnt einen Preis, in diesem Fall einen signierten Füchse-Handball.
Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt... im Tor durfte Ziebert ran, auch sonst wurde durchgetauscht... das hinderte die Füchse aber nicht daran, weiter zu treffen. Aufmerksam wurden Bälle erobert und jede Menge Tempogegenstöße gelaufen. Am Ende stand ein 20:45 (8:20) auf der Anzeigetafel.

Nach dem Spiel gab es noch das eine oder andere nette Gespräch mit den Grömitzern - überraschenderweise wurde ich dann noch von Kindern ganze viermal um ein Autogramm gebeten. Auch als ich denen gesagt habe, dass ich kein Spieler bin, wollten sie dennoch eine Unterschrift... und so war’s schon ne gewisse Ehre, dass mein Name jetzt neben denen von Stochl und Kubisztal steht... einmal sogar auf einem Fußball...
Nach weiteren Gesprächen mit Schiedsrichter und Veranstalter hab ich mich dann auch auf den Heimweg gemacht. Ein insgesamt schöner und lohnender Tag! Ich bin überzeugt, dass sich die vier Neuzugänge bis Schneverdingen noch weiter ins Team integrieren werden - an dieser Mannschaft werden wir auch in der nächsten Saison wieder viel Spaß haben!
-Foerdefuchs-

Füchsepower beim Fanclub Turnier in Kiel
|28.06.2010
 

Auch dieses Jahr wurde der Fanclub wieder nach Kiel zum Handball-Turnier eingeladen. Außer uns waren noch 8 andere Fanclubs, die zum Teil aus der ganzen Republik angereist waren, eingeladen. Der Fanclub der Kieler Zebrasprotten, schaffte es sogar zwei Mannschaften aufzustellen.
Vor Ort trafen wir auf viele alte Bekannte und auch ein paar neue Gesichter. Unter anderem waren dabei: Tarp-Wanderup, Minden/ Dessau, die Störtebeker aus Hamburg, Blau-Weiß aus Hamburg, die Lemgoer Hexen, die Wikinger aus Flensburg, Schwarz-Weiß Kiel und eben die Zebrasprotten.
Der Fanclub Füchsepower war allein mit 25 Personen vor Ort. Zwei davon sogar aus Zwickau. Viele Grüße an dieser Stelle an Manuela und Vivian! Der große Teil war bereits am Freitag angereist, Brinna und Olivia folgten am Samstag in der Früh.
Vor allen Dingen die Kids hatten sich sehr auf das Turnier gefreut und wir wollten sie natürlich auch in die Mannschaft mit einbeziehen. Schließlich sollte es ja ein schönes Wochenende für alle Beteiligten werden.
Am Samstag wurde zuerst zünftig gefrühstückt, bevor wir uns in den „Turnier-Stress“ begaben. Am Samstag fanden insgesamt 13 Spiele statt bei denen wir schließlich dreimal ran mussten.
Während des gesamten Tages wurden wir hervorragend vom Orga-Team betreut. Keiner musste Hunger oder Durst erleiden, die vielen fleißigen Helferlein schleppten unermüdlich alles Nötige heran. Vielen Dank an dieser Stelle an die lieben Kieler, die unglaublich viele Stunden opfern um jedes Jahr aufs neue viele nette Leute zusammen zu bringen.
Am Ende des ersten Tages standen dann ein unentschieden und zwei knapp verlorene Spiele auf dem Plan.
Diese Tatsache änderte aber nichts an der hervorragenden Stimmung in unserem Team. Samstag wurde bis spät in die Nacht vor unseren Zelten gefeiert.
Am Sonntag kamen einige nach dieser feucht-fröhlichen Nacht zwar schwer in die Gänge, aber es standen noch zwei Spiele auf dem Plan. Die tatsächlich auch beide gewonnen wurden. Somit kamen wir auf einen respektablen 7. Platz.
Bei der Siegerehrung wurde Seitens des Veranstalters noch einmal betont, das Füchsepower immer vorbildlich viel Spaß im Turnier hat und mit vielen Kids in der Mannschaft genau das umsetzt, was eigentlich mit solch einem Turnier erzielt werden soll. Spaß für groß und klein, für jung und alt!
Wir sind vielleicht nicht die Besten, aber die Lustigsten! Deshalb kommen wir nächstes Jahr auch bestimmt wieder! Versprochen!
Und alle, die nächstes Jahr gerne zur Kieler Woche beim Turnier dabei sein wollen: Traut euch! Mitglied im Fanclub zu werden ist nicht schwer. Und wenn ihr viel gute Laune habt und gerne Lacht, dann seid ihr hier genau richtig!
-Maja-

B-Jugend feiert Deutsche Meisterschaft!
|21.06.2010
 

Im Kalender stand Deutsche Meisterschaft in Baunatal und man überlegt natürlich, ob man wirklich die ganze Strecke mit dem Auto auf sich nehmen will? Wir haben es getan. Nach einer heftigen Geburtstagsfeier am Vorabend schwangen wir unsere Hufe in unser Auto, düsten nach Charlottenburg, luden dort Gabi und Muggi ein und dann ab durch die Mitte nach Baunatal.

Dort angekommen, wurden wir von den vielen mitgereisten Eltern der männlichen und weiblichen Jugend auf das Herzlichste begrüßt. Das Spiel sollte auch bald losgehen.

Mit dem Gegner GWD Minden stand ein alter Bekannter auf der Matte, hatte doch die A-Jugend aus Minden den Rookie-Cup gewonnen. Also keine leichte Aufgabe. Zunächst hatten die Berliner die GWD Minden klar im Griff. Ein sicheres 3:1 wurde weiter ausgebaut, so dass es zur Halbzeit 17:11 stand. Das Spiel kann man kurz wiedergeben: sichere Deckung, dahinter ein sicher agierender Torhüter und ein schnelles Konterspiel.

In der zweiten Halbzeit kämpfte sich GWD immer wieder ran, konnte aber nie die Führung gefährden. Bei einer Differenz von 2 Toren wurde es sogar noch einmal richtig spannend, mehrere Fehlwürfe unserer Jungs gaben GWD die Möglichkeit, heranzukommen. Aber die Jungs fingen sich wieder. Mit einem Tor in Unterzahl gelang die Wende und am Ende stand es 26:24 für die B-Jugend. Die Sensation war geschafft – die Deutsche Meisterschaft. Alle vielen sich um den Hals, einige Tränen wurden vergossen und am Ende sah man nur strahlende Gesichter. Bob kam von seinem Handy gar nicht mehr weg, sicherlich türmten sich bei ihm spätestens dann die SMS-Glückwunschnachrichten. Die Jungs trugen sprichwörtlich ihren Trainer auf Händen und ließen ihrer Freude freien Lauf. Der Kapitän der B-Jugend dankte persönlich allen Mitgereisten, Trainer und Betreuern für die tolle Unterstützung. Unser Torhüter, Maximillian Kroll, und unser halb Rechter, Fabian Wiede, wurden als bester Torhüter und bester Feldspieler des Turniers ausgezeichnet. Also eine rundum gelungene Veranstaltung.

Meine Eintrittskarte habe ich aufgehoben, kann ich doch jetzt sagen: ich war dabei – bei der Deutschen Meisterschaft – und es war so geil!!!!!
Liebe Grüße
Jörg


Nicht nur zuschauen...selber machen!
|17.06.2010
 

Am Dienstag dieser Woche wurde es für unsere Trainingsmannschaft, die da sind: Jabba, Ollie, Elli, Steffi, Rene, Olli, Benny, Björn, Christian, Friedi, und ich wirklich ernst.

Wir wollten uns die Gelegenheit ein „echtes“ Spiel zu machen, natürlich nicht entgehen lassen und Ollie unser Trainer besorgte uns diese Gelegenheit, eben für besagten Dienstag.
Alle SpielerInnen waren da und auch ein paar Zuschauer, die sich für die Unterstützung der Mannschaften, auf den Weg in unsere Trainigshalle in der Stralsunder Straße gemacht hatten.
Unser Gegner: die Frauen-Mannschaft des HSW-Humboldt-Berlins.

Zunächst beäugten sich die Spielerinnen der Mannschaften in der Kabine etwas misstrauisch, aber im Spiel ist so etwas ja schnell vergessen, da geht es um Verteidigung, Schnelligkeit, Ballverlust und
in der Hauptsache darum Tore zu erzielen. Also gelbe- und rote Karten gab es nicht, es wurde wenig, wenn überhaupt, gefoult, dafür auf beiden Seiten einige Tore erzielt. Als Laie kann ich dazu nicht mehr sagen, die Spieler haben das sicher anders gesehen.
Alle Spieler zeigten sich stark motiviert, nur Friedi unser “Monsterblock“ im Training, fehlte leider aus gesundheitlichen Gründen. An dieser Stelle: „Gute Besserung Friedi und hoffentlich kannst du in Kiel dabei sein“.
Ich drückte mich erfolgreich, es war mir ehrlicherweise doch etwas suspekt, ohne 100% Kenntnis der Regeln, nun doch „ernsthaft“ gegen einen Gegner zu spielen.
Bei den „Profis“ gab es dann mit Hilfe von Jabba auch einige „Monsterblöcke“, und wenn die Bälle dann doch vorbeigingen, hielt unsere Torwart-Frau Steffi, sau – stark! Das wurde dann wiederum entsprechend mit Applaus und Sprechchören, wie: “Peter Stochl“ gekrönt. Was unsere Torhüter noch mehr „anstochelte“, ach nein, anstachelte, und die Partie zu unseren Gunsten mit 2 Toren Vorsprung gewonnen werden konnte.
Es war ein tolles Spiel, alle Beteiligte, die Zuschauer, wie auch Spieler, hatten viel Spaß.
Ein großes Dankschön an alle Akteure und Organisatoren, natürlich an die Frauen-Mannschaft des HSW-Humboldt-Berlins, durch die es erst möglich wurde, mal den Stand unserer Mannschaft zu testen und dann festzustellen:
„ Wir sind gut gerüstet für Kiel.“

-Doris-


Rekordsaison wird leider nicht gekrönt
|07.06.2010
 

Am Samstagmorgen, gegen 6:30Uhr, trafen sich 44 teils noch verschlafene und müde Füchsefans am Fehrbelliner Platz. Das Ziel des Tages war Gummersbach, wo das letzte Spiel der aktuellen Saison gegen den heimischen VFL Gummersbach auf dem Programm stand. Ausgestattet mit zig Trommeln, Tröten, Fahnen und natürlich auch genügend zum Essen und Trinken - ging es auf die Reise nach Gummersbach.

Mit gutgelaunten Busfahrern an Bord (man sieht also, dass es auch anders gehen kann ;-)) ging es über die Avus und den Berliner Ring auf die A2, die uns noch lange begleiten würde. Über 550 km sollte die Fahrt lang sein, aber mit der nötigen Anzahl an CDs war auch das kein Problem für Auswärtsfahrten erprobte Fans. Nach rund 2 Stunden Fahrt stand dann auch schon die erste von zwei längeren Pausen auf dem Programm. Am Rasthof kurz vor Helmstedt gab es ein größeres Frühstück mit allem was dazu gehört und auch schon das ein oder andere Bier wurde auf seine Reinheit überprüft. An dieser Stelle noch mal ein Dank an alle fleißigen Köche und Mitbringer. Egal ob Bouletten, Schnitzel, Salate oder auch Kuchen, alles hat super geschmeckt.

Gestärkt stiegen wir ein und die lange Fahrt ging weiter. Als erste Einstimmung auf das Spiel wurde die DVD mit den Bildern der Saison 2009/2010 gespielt und im Anschluss daran, durften wir uns noch mal am Spiel unserer Füchse gegen die Löwen vom Pfingstsonntag erfreuen. Was war das für eine geile Saison bis hierhin mit teils überraschenden und spannenden Spielen. Aber der große Showdown der Saison 2009/ 10 lag ja noch vor uns. Die Vorfreude auf das Spiel stieg von Kilometer zu Kilometer und wir waren uns alle sicher, dass unsere Mannschaft, egal wie das Spiel ausgehen würde, uns nicht enttäuschen könnte. Nach erfolgtem tippen im Bustippspiel und singen des ein oder anderen Songs hielten wir zur Mittagszeit an einem Rasthof kurz vor dem Kamener Kreuz. Hier wurden die letzten Salate und Bouletten verdrückt, sich im Freien liegend über die Sonne gefreut und sich über die 70 Cent für die Klobenutzung aufgeregt. Ebenso trafen wir hier Stefan Güter und Alexander Haase, die per Auto nach Gummersbach unterwegs waren.

Nun hieß es weiter ohne Pause bis nach Gummersbach. Nach einem kleinen unfreiwilligen? Umweg unserer Busfahrer durch die Wildnis des Bergischen Landes kamen wir gegen 15 Uhr an der Eugen-Haas-Sporthalle an. Für viele war es der erste Besuch in Gummersbach und deshalb auch überrascht über die örtlichen Begebenheiten. Hier "residiert" also der aktuelle Gewinner des Europapokals der Pokalsieger?! Nach einem endlich neuen Gruppenfoto mit Banner, ging es zur Halle. Verstärkt durch weitere 9 Füchsefans vor Ort hieß es Karten abholen, verteilen und dann rein in den Brutkasten EHH. Unterm Dach untergebracht machten wir es uns bequem und stimmten die ersten Lieder an. Die Anspannung stieg nun stetig an. Nach Einlauf der Mannschaften und Verabschiedung der Gummersbacher Abgänge ging es los - das letzte Saisonspiel stand an. Der Start unserer Mannschaft war viel versprechend. Jaszka führte perfekt Regie und Kubisztal verwandelte sicher. Man sah der Mannschaft an, dass sie wollte und so führte man doch relativ schnell mit 4 Toren. Doch nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Jaszka kam ein Bruch ins Spiel und die Gummersbacher kamen auch mit der einen oder anderen Hilfe der Schiris zum Ausgleich und sogar kurz darauf zur Führung. Die sollten sie an diesem Tag auch nicht mehr abgeben. Nun war es ein Kampfspiel und es wurde um jedes Tor gerungen. So ging es also mit nur einem Tor Rückstand in die Kabine. Da zu diesem Zeitpunkt der THW gegen Großwallstadt mit 5 Toren führte, schien es als ob unser Traum sich schon heute erfüllen könnte - Europa war zum Greifen nahe.

Nachdem der Großteil von uns mit dem Pausenpfiff die Sauna EHH verlassen hatte hieß es nun, gestärkt durch das ein oder andere Kaltgetränk, wieder rein und die Mannschaft weiter angefeuert. Das Spiel ging kämpferisch genauso weiter wie die erste Hälfte aufgehört hatte. Doch der VFL nutze seine Chancen konsequenter und so führte man zwischenzeitlich mit 4 Toren. Oh man, was für eine Spannung. Im anderen Spiel sah es gut für uns aus, denn der THW warf Tor um Tor und führte mit teilweise 8 Toren. Also selbst jetzt waren wir noch dran, aber man wollte sich nicht auf andere Ergebnisse verlassen und man unternahm selber was. Unsere Füchse kämpften sich wieder heran und konnten auch dank eines Stochl und Jaszka den Rückstand verringern und am Ende ein 27:29 bejubeln? Es hieß nun abwarten, denn zum Schlusspfiff in Gummersbach waren in Aschaffenburg noch über 5 Minuten zu spielen und der THW führte mit 5 Toren - genau den Abstand den wir brauchten. Doch leider kam der TVG Tor um Tor heran und zum Abpfiff gewann der THW "nur" mit 3 Toren. Für sie reichte es zur Meisterschaft, aber es reichte leider nicht für unsere Füchse zur Teilnahme am EHF-Cup.

Ein Tor fehlte zu den Platzierungsspielen und 2 Tore zur direkten Qualifikation für den EHF-Cup. Nach so einer langen Saison bei 977 geworfenen Toren - es fehlten 2 Tore für Europa. Im ersten Augenblick waren wir sehr enttäuscht.

Aber nach ein paar Minuten auch wahnsinnig stolz auf diese Mannschaft. Stolz auf eine geniale Saison - mit 40 Punkten eine neue Rekordpunktzahl erreicht, jeweils 2-mal den SC Magdeburg und die Rhein-Neckar Löwen besiegt. Zum ersten Mal gewonnen zu Hause gegen Gummersbach oder auch auswärts gegen Großwallstadt. Und, und, und .... Die Liste lässt sich bestimmt noch ordentlich erweitern. Auch waren wir bis zum Schluss nah dran an einem Europapokalstartplatz. Es sollte diese Saison einfach noch nicht sein. Alles egal, dann schaffen wir es halt nächste Saison.

Nun hieß es einsteigen in den Bus, die Geschenke der Mannschaft - das ein oder andere Trikot - eingepackt und wieder zurück in die Heimat. Dank super Busfahrer (vielen Dank Daniel und Heinz!) und etwas Schlaf wurde es eine kurze Rückreise und so waren wir gegen 2 Uhr am Sonntagmorgen, wieder zurück am Fehrbelliner Platz.

-Kono-


Fanclub Füchsepower folgt Einladung zum Grillen
|01.06.2010
 

Was? Heute Abend wollt ihr grillen? Bei dem Wetter?
Man, das Wetter ist doch egal, klar könnte es schöner sein, aber wenn der Fanclub zum Grillen und gemütlichen Beisammensein von den Füchsen Berlin eingeladen wird, ist das Wetter doch zweitrangig!
Um 19 Uhr trafen die Fans des Fanclubs im Horst-Korber-Sportzentrum ein. Wir wurden schon von der Mannschaft und dem duft frisch gegrillter Würstchen erwartet. Ein Termin, auf den sich alle schon tagelang gefreut hatten. Zuerst begrüßten sich alle herzlich und gleich im Anschluss wurde sich erstmal gestärkt. Bunt durcheinander gewürfelt saßen die Fans und die Spieler an Tischen und unterhielten sich angeregt über die vergangene Saison und das noch ausstehende Spiel.
Im Anschluss daran, ließ es sich der Mannschaftskapitän Torsten Laen nicht nehmen eine kurze Ansprache zu halten. Er sprach von seinen Erinnerungen an das erste Auswärtsspiel in Minden und dass er es überhaupt nicht fassen konnte, dass soviel Mitgereiste Fans aus Berlin Stimmung machten und es sich nicht nehmen lassen wollten, jeden einzelnen Spieler persönlich zum Sieg zu beglückwünschen.
Soviel Nähe und Freude war er in Spanien nicht gewohnt. Aber wie er uns versicherte, möchte er das nie mehr missen. Dabei fuchtelte er so wild mit einer Gabel in der Luft herum, dass sich Silvio Heinevetter gezwungen sah, sie ihm mit den Worten abzunehmen: „Du verletzt dich noch!“
Damit hatte er die Lacher auf seiner Seite.
Auch unser neuer Präsi Markus Reschke ergriff kurz die Gelegenheit den Spielern für die gelungene Saison zu danken und zu versichern, dass wir nächste Saison wieder da sein werden, nicht nachlassen werden und alles dafür tun werden, dass die Fangemeinde weiter wächst.

Wer braucht schon Wetter? Es war auch so ein gelungener Abend!
Und falls es noch Fans unter euch gibt, die unentschlossen sind, werdet Füchsepower Mitglied! So ungezwungen und nah, kommt ihr der Mannschaft sonst nicht! Und vielleicht können wir gemeinsam Torstens Wunsch, nach der gelben Wand hinterm Tor erfüllen!

-Maja-


Fanclub wählt neuen Vorstandsvorsitzenden
|30.05.2010
 

Da Jörg Mieth, den meisten besser bekannt als Trommel, sein Amt als Vorstandsvorsitzender des Fanclubs Füchsepower, aus persönlichen Gründen im April niedergelegt hat, fand am 29.05.2010 bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eine Neuwahl statt.
Das bewährte Team von Frank Schnell (Stellv. Vorsitzender) und Norbert Schnelle (Kassenwart) wird nun durch Markus Reschke als Vorstandsvorsitzenden ergänzt.
Füchsepower bedankt sich für die langjährige, unermüdliche Arbeit von Jörg Mieth und wünscht Markus Reschke für die Zukunft alles Gute und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.


Die Füchse im Bau der Löwen
|28.05.2010
 

Die badischen Löwen wollten Revanche für die Niederlage im Fuchsbau.
Dementsprechend und dem folgend, dass die Löwen die favorisierte Mannschaft,
natürlich nicht für uns Fans, war, ging es Pfingstsonntag auf die lange… lange… lange Tour nach Karlsruhe.
Wegen der Eishockey-WM mussten die Löwen aus ihrem neuen Bau, der SAP-Arena in Mannheim, in den alten, der Europa–Halle in Karlsruhe, ausweichen.

Dieses Mal war es nicht nur der „harte Kern“ des Fanclubs Füchsepower, der unsere Jungs unterstützen wollte, sondern auch die City-Jokers und andere Füchse Fans, denn schließlich war ja Pfingsten und das ist immer ein guter Grund für einen Familienausflug, so natürlich auch für die „Fanfamilie“ der Füchse.
Der Bus wurde von Toyota gesponsert, die es sich bekanntermaßen ein oder zwei Mal im Jahr nicht nehmen lassen, die Fans auf diese Weise zu unterstützen.
700 km lagen vor uns, wir waren guter Dinge mit Begleitung von Toyota eine wunderschöne Fahrt zu erleben.
Leider verlief die Fahrt nicht ganz so wie gewohnt, da unsere Busfahrer sonst anscheinend eher Kaffeekränzchen fahren. Die gute Laune und die Vorfreude auf das Spiel konnte uns das trotzdem nicht nehmen.
Nach der Ankunft in Karlsruhe sind wir also schnellstens in die Halle, es war bereits 45 Minuten vor Spielbeginn und wir wollten doch wieder zeitig „ Zinnober“ machen. Ich wurde dann gleich einmal in meinem Eifer ausgebremst, denn die Spiegelreflex durfte nicht mit in die Halle rein. Toll! Was war und bin ich sauer darüber.
Das tat der Zuwendung für unsere Mannschaft jedoch keinen Abbruch. Wie immer bei den Spielen, so hatte auch heute ein jeder viel Durst und nach dem Spiel Probleme mit seiner Stimme. Die Halle war gut temperiert, die Sonne schien direkt darauf. Ich empfand die Stimmung in der Halle für mich als gegnerischen Fan, aber nicht unangenehm oder feindselig, so wie ich es bereits in anderen Hallen erleben durfte. Nun, da der Fanclub langsam zum Fernsehliebling avanciert ist, wurden wir fast bei jedem Tor eingeblendet und die Stimmung war auch nach Spielende in und vor der Halle bestens. “ Superfüchse, Superfüchse, Superfüchse, ole, ole, ole . . .“ Im Bus wurde tüchtig weiter gesungen und gefeiert, zu Abend gegessen und natürlich auch geschlafen. Gegen 3:30 Uhr in der Früh kamen wir glücklich und total müde wieder in Berlin an.
Am Ende waren wir Fans uns einig, eine Fanfahrt soll Spaß und Freude machen. Gut, dass sich unsere „Füchse“ daran gehalten haben. Wäre schön, wenn sich auch in Zukunft die Busfahrer im Klaren darüber sind, was sie da durch Deutschland schaukeln.
Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an Toyota, für das Sponsoring der Fahrt!
-Doris-

Ein historischer Sieg
|16.05.2010
 

Wichtiger Sieg in Elsenfeld: Füchse nehmen Kurs auf Europacup - Plätze.
Fünf Fans waren live dabei, an diesem historischen Abend in der Frankenstolz Arena Aschaffenburg - Elsenfeld.

Wir haben sinniert und gehofft und gebangt, uns kaum zu träumen gewagt, dass es passieren könnte.

Olli, Maikel, Kono, WunderKaese und ich, Skorpia, netterweise im Forum als die “Fünf Samurais“ genannt, hatten sich vorgenommen unsere Mannschaft, bei der Jagd nach weiteren 2 wichtigen Punkten, im fernen Unterfranken zu unterstützen.
Um 10:00 Uhr hier in Berlin ging es dann los auf die Autobahn Richtung Aschaffenburg knapp 600km lagen vor uns, an diesem Tag. Es war kalt und regnete auch gleich los, als wir im Auto saßen. Auf der Tour nach Düsseldorf war es ja schon Frühling, aber der ließ uns diesmal im Stich, ebenso wie die Sonne. Wir ließen uns nicht beeindrucken und machten es uns so gemütlich und nett wie möglich, im Auto von Olli.
Zum 1.Mal an diesem Tag war uns das Glück zur Rast gegen 13:00 Uhr hold, wir ahnten ja nicht, dass es noch besser kommen sollte.
Trocken, an einem netten Plätzchen machten wir uns hungrig wie die Wölfe - ach nein, ich meine doch...wie die Füchse, über die mitgebrachten Leckereien (Kartoffelsalat, Bouletten, Brötchen, gefüllte Streuselschnecken(mmh…lecker) bei Kaffee und Saft, her.
Ich finde es toll, wie das immer so alles funktioniert, mit dem Mitbringen und dementsprechend macht dann auch die ganze Sache mit den Auswärtsfahrten, so richtigen Spaß.

Also, es ging dann gesättigt und guten Mutes auf die letzten Kilometer der Strecke, nun wurde auch das Wetter immer besser. Nach weiteren zweieinhalb Stunden stiegen wir in Aschaffenburg bei Sonnenschein aus dem Auto.
Spielbeginn war für 19:00Uhr angesetzt, also noch genug Zeit sich etwas umzuschauen, in der Heimat unserer Gastgeber, dem „TV Großwallstadt“.
Ein Spaziergang bei Sonnenschein war auch genau das Richtige nach der langen Autofahrt und bei der „Arbeit“, die uns noch bevorstand. Kono und ich nutzten die Gelegenheit für ein paar nette Fotoaufnahmen (siehe Galerie im Forum) und schon war die Zeit um, kaum dass wir ums Schloss spaziert waren. Nun aber ab in die Halle, die war dank Navi „Chantall“ (jeder gibt seinem Navigationsgerät einen Namen?)auch schnell gefunden.
Es konnte losgehen, wir richteten uns im Gästeblock pünktlich vor Spielbeginn häuslich ein, Banner anbringen, Trommeln anschlagen usw. Erst mal ein Bier und Mannschaft gucken und begrüßen, mental ankommen und auf das Spiel vorbereiten.
Wieder fand das Spiel mitten in der Woche statt, wieder waren wir nur so wenige, es ist einfach schade, aber diesmal konnten es alle Fans am Fernseher verfolgen. Deshalb spare ich mir hier auch die Einzelheiten.
Jetzt ging es los. Die 1. Halbzeit ein einziges Desaster, „Oh man wie spielen die heute nur, scheinen wohl noch nicht angekommen zu sein, kann das denn wahr sein, das können die viel besser, was ist heute los, warum wechselt Dagur nicht…,“ das waren so Kommentare und Gedanken. Es war deprimierend und schade, was da für Chancen und Möglichkeiten zur sicheren Führung des Spieles, verschenkt wurden. Aber, was wären wir für Fans, wenn wir gerade in solcher Situation aufgeben würden, also Anfeuern, Rufen, Klatschen, Trommeln, das ganze Programm, es nützte zumindest für die 1. Halbzeit nichts.
Dann, nach der Pause kam wohl eine andere Mannschaft aus der Kabine, die Namen waren noch dieselben, aber, was da so zwischen den Spielern und Mannschaften passierte, war etwas gaaanz anderes, als in der 1. HZ. Es war einfach nur genial, was da auf der Platte ablief. Dagur hatte seine Entscheidungen getroffen und die Mannschaft entsprechend instruiert, in der Halbzeit.
Unsere Stimmung, ja sie war am Boden zur Pause, dann,… sie stieg und stieg und stieg, es war einfach nur genial. Die Füchse, sie kämpften und blockten und zielten und trafen. Und wir? Wir riefen und trommelten, hupten und tröteten. Ja, ja, das ganze Programm eben, „ Auf geht’s Füchse, kämpfen und siegen!“ Die Füchse, sie spielten ein anderes, ein Super- Spiel, und die Halle? In der 1.HZ doch laut und lauter, die Fans vom TVG, sie wurden leiser und leiser, sie waren sichtlich deprimiert und hofften und bangten mit ihrer Mannschaft. Es hat ihnen nichts genutzt, die Füchse gewannen souverän, mit der 2.HZ dieses Spiel und fuhren einen historischen Sieg mit 25:29 Toren ein. Das 1. Mal, das die Füchse gegen den TVG in heimatlichen Gefilden des TVG gewonnen haben.
Überglücklich, mit 2 Punkten im Gepäck, verließen wir die Halle.
Gut, dass wir so viel zu Essen und Trinken dabei hatten. Also gab es vor der Heimfahrt nach Berlin, noch Abendessen und ab ging die Fahrt. Nun leider doch fast nur im Regen, denn im Laufe des Abends hatte es heftige Gewitter gegeben, die uns nun nach Berlin begleiteten. Wir inzwischen „abgearbeitet“, zufrieden und entspannt, saßen mehr liegend und schlafend, im Auto. Olli hat uns trotz dessen wieder souverän und sicher nach Hause chauffiert, so dass wir dann gegen 4:00 Uhr in der Früh ins Bett fielen.
Es war ein schöner, anstrengender, erlebnisreicher Tag, der die Füchse und ihre Fans wieder ein Stück näher gebracht hat und das 600 km von daheim entfernt.
Ein historischer Sieg, der 1. Sieg gegen TV Großwallstadt in Großwallstadt und wir waren dabei, das erfüllt mich mit Freude und Stolz.
Danke Jungs macht weiter so, Europa wartet auf uns!

-Skorpia-



Mission Düsseldorf
|21.03.2010
 

Leider zur denkbar ungünstigen Zeit, am Freitagabend 19:45 Uhr, fand das Rückspiel unserer Füchse in Düsseldorf statt.

Dementsprechend waren es auch "nur" vier Fans Olli als Fahrer, Christian, Jürgen und ich, die es möglich machen konnten, die knapp 600 km mit dem Auto nach Düsseldorf in Angriff zu nehmen, um unsere Mannschaft laut und tatkräftig zu unterstützen.
Um 10:00 Uhr ging dann auch die Fahrt für mich an der Wolankstraße los, bei strahlendem Sonnenschein und endlich frühlingshaften Temperaturen, luden wir noch den 4.Mann ein, und ab ging es auf die Autobahn in Richtung Süden.
Mit 2 Pausen für Kartoffelsalat und Würstchen, Trinken und Beine vertreten, viel Gesprächsstoff über Handball und die Guten und Schlechten Dinge des Lebens, kamen wir nach ca. 6 Stunden im Zentrum von Düsseldorf an.
Dort waren wir mit Jürgens Schwester im Brauhaus verabredet.
Gegen 18:30 Uhr nach Altbier und einer leckeren Haxe, ging es endlich los zum "Burgwächter Castello", leider waren die hinterlegten Karten nicht auffindbar, so dass wir uns an der Abendkasse noch welche kaufen mussten, die dann zwar etwas teurer waren, aber Hauptsache wir waren in der Halle.
Das Castello sieht zwar von außen nicht wirklich wie eines aus, aber als Handballhalle finde ich es gut. Wir hatten den gesamten Gästeblock, mit einem weiteren Pärchen, nebst einem Ordner für uns allein.
Die junge Frau erzählte mir dann in der Halbzeit, dass ihr Mann mit Dagur, in dessen aktiver Zeit in Wuppertal, in einer Mannschaft gespielt hat und sie ihn unbedingt treffen wollen. Was dann ja auch nach dem Spiel geklappt hat.
Seit dem Abend haben wir übrigens ein neues Forumsmitglied. ;-)
Das nur am Rande. Zurück zu unserem Einsatz: "Mission Düsseldorf" konnte also beginnen und wir legten nachdem der "Achte Mann" angebracht und wir uns eingerichtet hatten, auch gleich los.
"Seien sie ein bisschen leiser", das hätte dort wohl auch gern so mancher zu uns gesagt.
Wir haben zu Viert die Halle gerockt, kann ich voller Stolz berichten.
Die Jungs kamen nicht so recht ins Spiel, aber dann spätestens in der 2. Halbzeit war das Spiel entschieden und wir hatten kaum Zeit, unsere Sachen zu packen um auf die Platte zu hechten und unseren Jungs zum Auswärtssieg zu gratulieren.
Natürlich haben wir das dann auch ausführlich gemacht.
Nebenbei noch freudig Jens Vortmann begrüßt der sich unter die Gäste gemischt hatte, natürlich allen Spielern gratuliert und Bob und Dagur abgeklatscht, es war ein Handball-Fest im "Castello".
Die Fans in Düsseldorf waren doch überrascht uns Fans aus Berlin zu sehen und zollten uns große Anerkennung, dass sich da doch welche auf den weiten Weg gemacht hatten, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Unsere Jungs waren freudig überrascht und haben uns auch gesagt, wie toll sie es finden, dass wir da sind.
Sehr zufrieden traten wir mit Pauken und Trompeten den Heimweg an, erst mal zum Auto "Zinober" auf dem Weg zum Parkplatz, die Leute noch etwas geärgert "Seien sie ein bisschen leiser", aber sie konnten es dann doch sehr gut verstehen.
Als alles verstaut war, ging es wieder in Richtung Berlin.
Mit den 2 Punkten im Gepäck, war das eine gute Rückfahrt und Ollie hat alle sicher und zufrieden vor ihrer Tür abgesetzt.
Großer Dank noch mal an Ollie, ohne ihn wäre das gar nicht möglich gewesen.
Das Ende lautet: " Mission Düsseldorf "erfüllt.
-Doris-

Zahlreiche Unterstützung in Hannover hat geholfen!
|14.03.2010
 

Nachdem unsere Füchse in dieser Woche schon zwei Spiele absolviert hatten, galt es jetzt diese Woche mit einem Auswärtssieg zum Abschluss zu bringen.
Der Fanclub hatte sich schon früh festgelegt, mit einem Reisebus von der Bundeshauptstadt in die Landeshauptstadt Hannover zu fahren. Es gab auch zahlreiche Anmeldungen dafür, auch von Füchse Fans, die noch nie mit uns zur Auswärtsfahrt unterwegs waren.
Da traf uns die Nachricht, einige Wochen vor der Fahrt, doch schon heftig, dass einige der Angemeldeten eine „Vip-Fahrt“ bei Toyota gewonnen hatten.
Nach kurzem überlegen, fand die Fahrt trotzdem statt, auch wenn „nur“ noch 20 Leute im Bus platz nahmen. Toyota rückte dann auch mit einem vollen Bus an und einige Fanclub Mitglieder und Füchse Fans nahmen die Fahrt aus „zeittechnischen“ Gründen, mit ihrem privaten PKW auf sich, sodass zum Schluss eine stattliche Anzahl von Fans den Weg in die AWD Hall gefunden hatten.
Der Fanclub wurde schon im Vorfeld, vom dortigen Fanclub eingeladen, einen Stand in der Halle aufzubauen, sodass außer dem sonst schon üppigen Equipment, auch noch eine „Mini-Version“ unseres Fanstandes den Weg in die Halle fand. Vielen Dank, an dieser Stelle noch mal an die Hannoveraner! Ihr wart sehr angenehme Gastgeber!
Das Spiel, war genau das, was wir erwartet hatten. Die Hannoveraner wollten uns die Punkte nicht einfach so schenken, sie kämpften mit allem was sie hatten. Es war ein ungeheures spannendes, intensives Spiel, ähnlich dem in Hamburg, diesmal nur mit dem glücklicheren Ausgang für die Füchse.
Wir saßen unmittelbar am Rand des Spielfeldes und nach dem 26 zu 28 Sieg, konnte man die Erleichterung der Spieler förmlich greifen. Alles sprang und hüpfte jubelnd durch die Gegend. Einer der Ersten beim Füchse Fanblock war unser Trainer, der sich für den Support bedankte, während die Spieler noch ihrer Freude freien Lauf ließen.
Das schöne an solchen Auswärtsfahrten ist unter anderem, dass auch wir mal das Parkett stürmen dürfen und unsere Spieler persönlich beglückwünschen können. Was dann natürlich auch ausgiebig genutzt wurde.
Ich denke, dass das unseren „Neuen“ Auswärtsfahrer auch sehr gefallen hat und dass wir Sie bestimmt bald mal wieder an „Bord des Busses“ begrüßen dürfen!
Nachts um 0:30 Uhr waren wir wieder in der City. Vielen Danke, allen Beteiligten, für diesen schönen Auswärtserfolg!!!

-Maja-


Füchsepower unterstützt Sozioland
|24.02.2010
 

Um ein interessantes Ergebnis zu erreichen und möglichst vielen Menschen die Gelegenheit zu geben, sich zu dem Thema Handball zu äußern, unterstützt unser Fanclub die neue Online-Umfrage von Sozioland. Hier die Pressemitteilung:

sozioland präsentiert gemeinsam mit Handball-World.com die große Fanbefragung zur Handball-Saison 2009/2010


Köln. Nach dem deutschen Sieg der Handball-WM 2007 war Handball in aller Munde und in allen Medien. Der zehnte Platz bei der EM 2010 sorgte für Ernüchterung und Enttäuschung. Worin liegen die Ursachen für diese Platzierung? Ist das Pensum zu hoch? Sind die Spieler überlastet? Oder fehlten die entscheidenden Leistungsträger bei der Europameisterschaft?

Bereits im sechsten Jahr in Folge haben Anhänger der Handball-Bundesliga die Möglichkeit, bei sozioland ihre Meinung zu aktuellen Themen ihrer Lieblingssportart zu äußern. Neben Fragen zur aktuellen Saison geht es auch um die Beliebtheit der verschiedenen Vereine und Stadien, eigene Handball-Erfahrungen oder bekannte Handball-Seiten im Web.

Die Umfrage, die auch in diesem Jahr wieder in Kooperation mit Handball-World.com stattfindet, finden Sie unter folgendem Link:

http://www.sozioland.de/handball0910.php


Unter allen Teilnehmern verlost sozioland in Kooperation:
Verschiedene Manga-Bundle und AnimeBoxen von:

# 3 Gutscheine à 20 € für den Shop von handball-world.com
# sowie 1 "handball-world.com-EVOLUTION-Handball" von handball-world.com
# 3 Bücher "Lars Christiansen - Aus spitzem Winkel" von Lars Christiansen
# 3 Exemplare des exklusiven Mitgliedershirts zur Saison 2009/10 von der IG Handball
# 3 Bücher "Anders als erwartet" (Stefan Kretzschmar) vom Eichborn Verlag

Die Umfrage endet voraussichtlich Ende April 2010.



Füchse Fans auch ohne Handball on Tour!
|27.01.2010
 

Langeweile kommt beim Fanclub Füchsepower nicht auf. Auch in der EM-Spiel Pause der Füchse, gibt es jede Menge Spaß an der gemeinsamen Freude.
Während der eine Teil des Fanclubs sich beim Turnier der B-Jugend einfand um den Nachwuchs zu unterstützen, machte sich der andere Teil auf, einem kulturellen Highlight unserer Stadt einen Besuch abzustatten.
Nach dem der Fanclub schon im vergangenen Sommer gemeinsam, dank der Unterstützung von Stage Entertainment, beim „Schuh des Manitu“ jede Menge Spaß hatte, waren nun die „Blauen Jungs“ an der Reihe.
Wie man sehen kann, hatten auch die sichtlich Spaß daran, mit den Handball Fans auf Tuchfühlung zu gehen. Es war ein grandioser Abend! Vielen Dank allen Beteiligten!


Handball EM 2010 im META
|17.01.2010
 

Liebe Handball Fans. Der Fanclub Füchsepower wird wieder einige EM Spiele gemeinsam im META verfolgen.

ALLE Handball Interessierten sind herzlich eingeladen, sich uns anzuschließen!

Das META befindet sich Am Falkplatz 1, direkt gegenüber der Max-Schmeling-Halle.

Alle Infos findet Ihr im Forum unter "Handball allgemein" -- "Handball EM 2010 Live im META"


Wenn nur nicht das Spiel gewesen wäre!!!!
|24.12.2009
 

Am Mittwochvormittag, einen Tag vor Heiligabend, hatten knapp 35 Füchsefans nichts besseres zu tun, als sich am Palais am Funkturm zu treffen. Bei nasskalten Wetter und Wolken verhangenem Himmel, startete der Bus um 10.30 Uhr Richtung Dormagen. Auf der Avus nahmen wir gleich den ersten Stau mit, denn was man hat, das hat man. Doch nach kurzer Zeit konnten wir unsere Fahrt endlich beginnen. Eine freie und leere Autobahn ließen uns dann zügig vorankommen. Kurz hinter Berlin hieß es Sonnenbrillen raus, denn es gab nun Sonne für jedermann.
Mit der Zeit bekamen wir nun alle Hunger, aber unser großes Picknick im Freien sollte nicht mehr allzu lange auf uns warten. Kurz vor Hannover auf dem Rasthof "Lehrter See" war es dann soweit. Ganz standesgemäß empfing uns schon der Weihnachtsmann, samt Gefolge, winkend und jubelnd auf der Autobahnbrücke (Schade das keiner so schnell reagieren konnte und die Szene für die Nachwelt festhalten konnte), Jabba machte eine fantastische Figur im Weihnachtsmannkostüm. Auf dem Rasthof verbrachten wir nun die nächsten 40 Minuten, schließlich mussten die reichlichen und leckeren Sachen ja alle mal probiert und gekostet werden. Wie schon im Forum geschrieben gab es Würstchen, Schnitzel, Buletten, Salat, etc. und als Nachtisch noch einen leckeren Bratapfelkuchen. Hier noch mal ein Dank, an alle fleißigen Köche und Bäcker.
Wir machten uns im Anschluss daran, gestärkt und verstärkt, durch die 3 Dazugestiegenen, auf den Weg zum erhofften und einkalkulierten Auswärtssieg in Dormagen. Zuvor gab es noch Geschenke durch die diversen Weihnachtsmänner an Bord. Super! Abgelenkt durch Musik, Rätsel lösen oder ähnlichem, verging die Zeit wie im Fluge. In Dormagen angekommen gab es erstmal die Ehrenrunde um die Halle, bevor wir den Parkplatz gefunden hatten (Ausschilderung ist alles!). Anschließend ging es in einer "feierlichen Prozession" zur Halle. Etwas frierend erreichten wir sie dann auch, nahmen schnell die Karten an uns und dann hieß es schnell rein ins warme.
Nachdem alles ausgepackt war und unser Block schön dekoriert war, hieß es nun die Spieler begrüßen.
Nachdem auch dieses erfolgreich über die Bühne ging, sowie auch die diversen Örtlichkeiten getestet wurden, gab es jetzt nur noch eins für uns - Zinnober machen (Danke Uwe Semrau für dieses Zitat). Das Spiel auf was wir uns schon die ganze Zeit gefreut hatten, und erst recht nach dem Löwen-Spiel, begannen (hätten wir zu dem Zeitpunkt gewusst, was uns heute blüht!). Unsere Truppe kam nicht richtig in Tritt und lag nach 3 Minuten mit 2 Toren im Rückstand, bis uns Bult per 7m den ersten Treffer des Abends bescherte. Geht doch dachten wir, wir haben ja noch viel Zeit. Doch irgendwie kam die Mannschaft nicht in Schwung leistete sich Abspielfehler, nahm sich unüberlegte Würfe (die natürlich nicht ihr Ziel fanden) stand in der Abwehr nicht sicher und hatten auch in den Torhütern nicht wirklich den Rückhalt den man bräuchte, wenn es vorne mal nicht so klappt. Dennoch gab es in der 20. Minute den Ausgleich durch Karasson zum 9:9. Nachdem die Dormagener im direkten Gegenzug ohne große Mühe ihr 10. Tor machten, verletzte sich im anschließenden Angriff unser Kapitän, den wir an diesem Abend auch leider nicht mehr wieder sahen - an dieser Stelle Gute Besserung!
Mit diesem Ausfall war es jetzt in der ersten Hälfte komplett um uns geschehen, in den letzten 10 Minuten gelang uns kein Treffer mehr. Dormagen entkam uns nun Tor um Tor. Da die Schiedsrichter auch noch als Krönung alles gaben, damit die Punkte in Dormagen bleiben, gab es auch für die Zuschauer kein halten mehr. Standing Ovations Nonstop und eine Stimmung, die ich im Sportcenter nicht erwartet hatte. Der Halbzeitstand war für uns frustrierend - 16:9 für Dormagen.
Wer nun glaubte wenigstens die 2. Hälfte wird besser, jetzt reißen sie sich zusammen, wurde schon nach wenigen Minuten eines besseren belehrt. Dormagen kam nicht außer Tritt und marschierte - ein 10:4 Lauf und es stand in der 45. Minute 26:13. Kopfschütteln überall bei uns im Block und absolute Fassungslosigkeit, über das was wir dort auf der Platte zusehen bekamen.
Die Bälle wurden aber auch teilweise fahrlässig vertändelt und super Chancen wie sie z.B. Murawski hatte 3-mal völlig freistehend vor Feshchanka leichtfertig vergeben. Schnelle Gegenstöße, durch Heinevetter eingeleitet, kamen nicht beim Mitspieler an, etc. An diesem Abend gelang einfach nichts!!! Totalausfall der Mannschaft!!! Obgleich Heinevetter in den letzten Minuten noch einige Bälle, teils spektakulär, halten konnte.
Die Dormagener gingen, angesichts der sicheren Führung, in der Abwehr nicht mehr so zur Sache wie zu Beginn des Spiels, sodass wir wenigstens (und das ist glaube ich, ist traurig genug) nicht zweistellig gegen den Tabellenletzten verloren haben.
Ein wenig Aufmunterung verschaffte uns zum Abschluss wenigstens noch Jens Vortmann, der noch mal zu uns kam und von uns ordentlich gedrückt und geknuddelt wurde (ich glaube es war ihm ein bisschen peinlich, aber egal da musste er durch). Er bekam ein von uns unterschriebenes T-Shirt mit seinem Konterfei, das wir alle vor dem Spiel als kleine Geste getragen hatten (bevor hier ein Missverständnis hochkommt, jeder hatte ein eigenes, hihi) anschließend noch einige Erinnerungsfotos mit ihm und dann zu unseren Jungs. Mit gesenkten Köpfen und entschuldigenden Gesten kamen sie noch mal heraus und bedankten sich bei uns, dass wir sie so toll unterstützt hatten, während der 60 bitteren Minuten. Aber was soll’s, mal verliert man und mal gewinnt auch der Tabellenletzte. Es wurden noch kurz vor Weihnachten kleine Geschenke gemacht (das ein oder andere Schweißband wechselte den Besitzer) und die Jungs wurden von uns mit der Aufforderung zu zwei Heimsiegen in die Nacht entlassen.
Zurück am Bus wurde alles schnell verstaut. Kurz vor der Abreise besuchte uns noch mal der sichtlich angeschlagene Trainer, um sich auch in seinem Namen zu bedanken und schöne Feiertage zu wünschen. Nach der Frage was das eben war: „bittere Mine, Kopfschütteln, Schulter zucken“. Ja, was sollte man auch dazu sagen?!
Jetzt ging es die ganze Strecke wieder zurück - juhu! Gestärkt mit den letzten Würstchen und Buletten und endlich mit einem richtigen Bier (im Sportcenter gab’s nur Kölsch) ging’s auf die Strecke, die dank Schlaf doch relativ kurz verlief.
Um 5:15Uhr waren wir wieder zurück am Funkturm. Immer noch müde und total fertig angesichts des Spiels am Abend zuvor.
-Kono-

Vielen Dank und frohes Fest!
|15.12.2009
 

Der Vorstand des Fanclubs Füchsepower möchte sich bei allen fleißigen Helfern, für ihre geleistete Arbeit im zurückliegenden Jahr, recht herzlich bedanken!
Ganz besonderer Dank gilt den Klatschpappen Verteilern, den Homepage- und Forumsbetreuern, dem Tippspielbetreuer, der Organisatorin der Auswärtsfahrten, der Organisatorin unser Fanclub Kleidung, den Kreativen und allen die unentwegt Trommeln, Banner, Klatschbretter und sonstiges von A nach B schleppen und auch sonst allen helfenden Händen, die vielleicht aus Zeitgründen nicht andauernd helfen können, es dann aber gerne tun. Vielen Dank Euch allen!
Euch und Euren Familien eine schöne und erholsame Vorweihnachtszeit und ein frohes Fest!


Wieder mal ein schöner Auswärtssieg
|30.11.2009
 

Und täglich grüßt das Murmeltier. Wieder einmal fand auf einem Samstag ein Auswärtsspiel unserer Füchse statt. Wieder einmal hatten sich 22 positiv bekloppte gefunden die Zeit und Geld gerne für eine Reise nach Nord-Hessen investieren und wieder einmal war am Abfahrtsort des Busses kein Parkplatz zu bekommen, da eine Messe stattfand.
Alles egal, dann fährt man halt mal ein bisschen früher los, sitzt 1,5 Stunden im Buswartehäuschen und beobachtet das Verkehrschaos in der Masuren Allee.

Nach den enttäuschenden Spielen gegen den THW und den HSV und dem Spiel gegen Balingen, bei dem aus mehreren Gründen kein Füchse Fan anwesend sein konnte, wollten wir nun endlich mal wieder entspannt feiern und nach Möglichkeit auch die 2 Punkte mit nach Hause nehmen.
Um 13 Uhr ging es pünktlich los. Die Fahrt war wie immer lustig und kurzweilig.
Um 17:45 Uhr waren wir in Kassel um uns die Füße zuerst mal ausgiebig auf dem ersten Weihnachtsmark des Jahres zu vertreten. Es wurde ausführlich die gebrannten Mandeln, Bratwürstchen und der Glühwein getestet.
Nach einer Stunde fuhr uns dann unser netter Busfahrer zur Rothenbach Halle.
Nach leichter Verwirrung am Eingang, da wir unsere Fotoapparate nicht mit hinein hätten nehmen dürfen (OTU lässt grüßen), war es dann endlich so weit! Wir waren wieder früh genug da um ordentlich „Zinnober“ zu machen.
Von Anfang an kamen wir voll auf unsere Kosten, Stimmung war super, Bier wurde an den Platz gereicht und die Jungs auf dem Feld waren super drauf. Gut, die Melsunger haben den Start voll verpennt oder waren noch in der Kabine, so genau weiß ich das nicht mehr, ab innerhalb weniger Minuten führten die Füchse mit 5 zu 0!
Eigentlich war der Sieg die gesamten 60 Minuten nie wirklich gefährdet. Einmal nur schmolz der Vorsprung auf +3, allerdings sind wir alle gebrannte Kinder (Göppingen), so richtig doll gezittert hat denn aber doch keiner.

Die Abwehrleistung war mehr als zufriedenstellend, und im Angriff klappte auch mal was.
Besonders hervorheben sollten man an dieser Stelle vielleicht mal Runar Karrason.
Der arme, soviel gescholtene der letzten Zeit, stand auf RA, da Richie ja leider eine Erkältung hat, und er spielte dort hervorragend! Da wir ja wissen das Richie auch ganz gut auf RR spielt, sollte man vielleicht mal drüber nachdenken ob die beiden nicht einfach mal ihre Position tauschen sollten.
Als dann die Rufe laut wurden: „Wir haben Runar, wen habt ihr?“ wirkte er etwas peinlich berührt, da musser abba durch.

Nach dem Endstand von 25 zu 31 stürmte wieder alles auf das Spielfeld. Wie üblich wurde abgeklatscht, gedrückt und sich tierisch gefreut. Die Fanclub Fahne wurde ins Fernsehbild gehalten und unser „Erst-Auswärtsfahrer“ FüxxeFan3 lief a la „Nummern-Girl“ mit einer Füchse Klatschpappe durchs Bild. Im Anschluss daran ist dann noch dieses wunderschöne Bild entstanden (siehe oben).

Nach dem wir aus der Halle raus waren, gab es noch lecker „Hessischen“ Glühwein und ab ging es in den Bus. Und wie war das mit dem Murmeltier…um 0 Uhr hatten wir wieder ein Geburtstagskind zu besingen. Das Geschenk hatte sich FüxxeFan3 ja schon kurz vorher abgeholt.
Mit einer Punktlandung waren wir um 3:00 Uhr wieder an der Masuren Allee, wo es jetzt auch jede Menge Parkplätze gab…

-Maja-

„Füchse Power“ mal so und mal so...
|09.11.2009
 

Was für ein Spiel !
Kaum einer der mitgereisten Fans konnte sich vorstellen, dass die Jungs so hoch verdient gewinnen würden.

Treffpunkt der Fans, die mit nach Lübbecke reisen wollten, war um 12:30 Uhr das Palais am Funkturm.
Nachdem alle in den Bus eingestiegen waren und alles gut verstaut war, ging es pünktlich los.
Die Stimmung war gut und die 25 Fans waren sehr gespannt, wie die Mannschaft sich wohl heute in Lübbecke schlagen würde. Eine Wiedergutmachung war angezeigt und das nicht zu letzt durch das Spiel in Wetzlar.
Kaum einer der mitgereisten Fans konnte sich vorstellen, dass die Füchse mit mehr als 3 Toren Vorsprung, bei diesem Auswärtsspiel, gewinnen würden.

Die Busfahrt wurde mit 2 Pausen, diversen Gesprächen und dem Tippspiel gut ausgefüllt. Alle stärkten sich mit Getränken und Speisen (Buletten, selbstgebackenen Vanillekipferln, Gummibärchen) und natürlich mental, mit Musik und Gesang um die Mannschaft gut unterstützen zu können.
In Lübbecke angekommen, mussten wir doch noch einige Zeit vor der Halle warten, bevor wir unsere Plätze einnehmen konnten. Als wir in der Halle waren, fingen wir auch gleich damit an die Jungs, unsere Gastgeber und das Publikum auf das Match einzustimmen. Wie sagte der nette Herr im DSF später: Die haben schon eine Stun-de vorher mächtig „Zinnober“ gemacht.

Gleich von Beginn an der ersten Halbzeit powerten die Füchse los, in der 4. Spielminute stand es bereits 1:3 für Berlin.
Die Männer schienen wie ausgewechselt, Heinevetter im Tor zeigte gute Paraden, die Abwehr war besonders im Mittelblock dicht und beide Mannschaften hatten etliche 7m Chancen, die diesmal bei uns sogar verwandelt wurden!
Conny zeigte endlich mal wieder, was er so drauf hat.
Das Spiel insgesamt hatte ein hohes Tempo.
Es folgten aber auch wieder Abspielfehler, allerdings bei beiden Mannschaften. In der 23. Minute stand es schon 9 zu 14. In der 25. Minute wurde einer der Schiedsrichter von einem Lübbecker Spieler aus versehen umgerannt. Es sah ziemlich schlimm aus. Es folgt eine längere Unterbrechung des Spiels. Von Beifall begleitet kam der Schiri wieder auf die Füße, es konnte weitergehen. Die Gäste bekamen Anstoß, was zu Unmutserklärungen des heimischen Publikums führte.
In der 30. Spielminute stand es 12 zu 18, Schneider war in Ballbesitz und… Tor! 12 zu 19 für die Gäste! Das war ein gutes Ergebnis um in die Pause zu gehen!

Wir waren alle guter Dinge, aber wir wussten auch „man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben“, denn wie die Erfahrung zeigte, konnte in der 2.Halbzeit einiges anders laufen, als man es sich so wünschte. Aber die Erste Halbzeit war gut, die Füchse waren konzentriert und versuchten auch in der Abwehr härtere Züge, sie wussten, dass Einiges aus der jüngeren Vergangenheit gut zumachen war.

Weiter ging es! In der 33. Minute stand es nach Treffern von Jaska und Laen, der auch ein sehr gutes Spiel zeigt, 13 zu 22. Conny setzte gleich hinterher zum 13 zu 23, er verwandelt dann auch den 4. Siebenmeter.
Heine macht seine Sache weiterhin sehr gut, er hielt gleich wieder, rettet erneut, es stand in der 42. Minute 17 zu 25.
Dann eine unbeabsichtigte Aktion von Heine, er prallt mit einem Lübbecker Spieler zusammen, meckert und kassiert dafür eine 2. Minutenstrafe. Petr Stochl kommt ins Tor auch er macht seine Sache super. Lübbecke holt auf zum 20 zu 27.
In der 48.Minute beträgt der Vorsprung der Füchse 9 Tore, Lübbecke setzt drauf, dann hält Heine erneut einen 7m in der 52. Minute.
Bloß nicht leichtsinnig werden Jungs! Treffer erneut durch Strand zum 24 zu 31.
Alvanos zeigt von Beginn an nicht die Leistungen die sich Lübbecke bei diesem Spiel von ihm erhofft hat und verwirft auch jetzt in der 55. Minute einen Ball für die Gastgeber.
Mark Bult verwandelte einen 7m in der 57. Spielminute es folgt ein Gegentor von Lübbecke und gleich noch einmal einen 7m von Bult. Stand 26 zu 33.
Wir waren aus dem Häuschen, machten uns weiterhin lautstark bemerkbar und unterstützen die Jungs nach Leibeskräften. Wir alle hatten viel Spaß! Es folgten weitere Treffer bis zum 28:34, jetzt waren wir nicht mehr zu halten. „Auswärtssieg! Auswärts-sieg!“ Es sind noch knapp 3 Minuten zu spielen, noch bin ich skeptisch, aber 6 Tore sind für die Gastgeber wohl kaum noch aufholbar.
Da! In der 60. Minute noch einmal 2 Treffer der Füchse, Strand und Laen werfen die letzten beiden Tore für die Siegermannschaft.
Das Spiel ist aus! Oooohhhh wie ist das schööööön! Wir können uns kaum noch beruhigen. Andi, unserer Trommler, wirkt wie der „Duracel Hase“, er kann nicht mehr aufhören und wir finden die Batterien nicht. Alle Mitgereisten sind super glücklich und Jörg, Andi und Christian geben noch eine Trommel-Sonder-Einlage vor der Halle, was auch sichtlich einige Lübbecker freut.
Gegen 22:30Uhr kommt Dagur noch zu uns in den Fanbus und bedankt sich bei allen für das zahlreiche Erscheinen und für unseren tollen Support! Er wünscht uns, mit einer Portion Pommes in der Hand, eine gute Heimfahrt.
Um 24:00 Uhr, mitten auf der Autobahn, gibt es von allen Fans im Bus ein Geburtstagsständchen für Kurti, der wieder einmal zu seinem Geburtstag reichlich von den Füchsen beschenkt wurde.
Gegen 3:00 Uhr kamen wir in Berlin an. Alle überglücklich über den Auswärtssieg, aber müde und zerknautscht, stiegen wir aus dem Bus.
Wir freuen uns auf das Spiel am Dienstag, gegen den THW Kiel.

Doris


Endlich! Sieg gegen den Erzrivalen SCM
|05.10.2009
 

Was für ein schöner Abend. Die Füchse siegen erstmals gegen den Erzrivalen aus Magdeburg in deren Bördelandhalle - am Ende verdient mit 29:25!

Rund 50 Füchsefans machten sich am Sonntag kurz vor 15 Uhr in einem gesponserten Reisebus auf den Weg nach Magdeburg. Dazu kamen aber noch Duzende privat Angereiste. Dabei hätten es noch durchaus mehr sein können, wenn nicht zahlreiche Fans als Amateurspieler selbst zu selben Zeit hätten auflaufen müssen. Hier sollten sich die Berliner Verbände doch noch einmal zusammensetzen und versuchen, solche zeitlichen Überschneidungen zu vermeiden. Nun denn, die Stimmung im Bus war gleich hervorragend, die bittere Niederlage vor einer Woche allenthalben überwunden. Wo ich mich auch umhörte, war man optimistisch. Mit der Füchse-JahresDVD, einer Animation vom Chef :) und einer tollen Partylieder-CD stimmten wir uns auf das Spiel in MD ein.

In der Halle angekommen, bezogen wir wieder unsere Plätze unter dem Dach der Bördelandhalle im Block Z. Das Spiel ging los und die Mannen um Kapitän Laen starteten zunächst gut ins Spiel. Heinevetter zeigte einige Paraden und vorne netzten Kjetil und Conny ein. Doch auch der SCM kam nun zum Zuge, allen voran die Kreisanspiele auf Jurecki bekamen die Füchse zunächst nicht in den Griff. Doch hielten die Füchse einen kleinen Vorsprung, auch dank schöner Tore von Mark Bult bis zum 9:11 in der 21. Minute.

Von da an agierten die Füchse plötzlich wie von allen guten Geistern verlassen. Eine Serie von 0:6 Toren ließ den Gastgaber auf 15:11 davonziehen. In der Deckung ließ sich der vielgelobte Mittelblock locker überspringen und vorne reihten sich Fehler an Fehler. Doch trugen auch die Schiedsrichter mit einer Heimbrille dazu bei, dass die Füchse den Faden verloren. Ein Ergebnis von insgesamt 9:0 Siebenmeter und 2:8 Zeitstrafen ist selbst objektiv betrachtet eigentlich nicht möglich.
Einzig der beste Fuchs an diesem Abend Kjetil Strand hielt die Füchse unmittelbar vor der Pause mit ganz wichtigen Toren noch halbwegs im Rennen. 17:13 zur Pause! Wut und Trauer unter den Fans machten sich breit, wie man erneut einen Vorsprung so leichtfertig verspielen konnte. Sollte es etwa ausgerechnet wieder in MD eine Pleite geben?

Nein, eine sensationelle zweite Hälfte beantwortete die Frage eindeutig. Wie verwandelt kam die Mannschaft aus der Kabine. Was auch immer da angesprochen wurde: Kompliment an den Trainer! Von nun an hatte die Füchseabwehr den Magdeburger Angriff vollständig im Griff. Die Gastgeber wirkten immer verzweifelter, war man permanent am Zeitspiel,auch die Kreisanspiele klappten nicht mehr. Heinevetter zeigte ein beeindruckendes Stellungsspiel und der zu den Siebenmetern eingewechselte Petr Stochl lief ebenfalls zur Hochform auf, hielt sage und schreibe 4 Siebenmeter. Dadurch gewann das Angriffsspiel immer mehr an Sicherheit, so dass die Füchse die Führung zurückeroberten und bis auf 21:25 ausbauten. Auch der eingewechselte Karason zeigt nun seine "Raketen". Eine kleine Schwächephase ohne eigenes Tor ließ uns dann nochmal kurz zittern, als MD noch bis auf 24:26 herankam. Doch erlöste uns Baba Jaszka mit seinem Tor zum 24:27 kurz vor Ende. Da brachen alle Dämme und der gesamte Fanblock feierte ekstatisch den Auswärtssieg. Ein Befreiungsschlag für Fans und Team gleichermaßen.

Nach dem Spiel ging es noch runter auf die Platte und den Spielern gratulieren. Entsprechend euphorisiert und fröhlich verlief dann die gesamte Rückfahrt, wo schließlich die allerletzten Stimmreserven aufgebraucht wurden.

Auswärtssiegen ist schön, erst recht in Magdeburg!

-Friedi-

Gelungener Saisonauftakt!!!
|07.09.2009
 

Am Sonntag, dem 06.09.2009, war es endlich wieder soweit!
Pünktlich um 7:30 Uhr (für einen Sonntag quasi mitten in der Nacht) sind wir mit unserem Busunternehmen Alsleben am Funkturm Richtung Minden gestartet. Mit einer Menge Spaß und natürlich auch Siegessicher, sind wir sehr zeitig in Minden eingetroffen.

So konnten wir uns vor der Kampa-Halle mit einer Bratwurst und einem Bierchen stärken, die vielen netten Mindener begrüßen und auf die Mannschaft warten, die kurze Zeit später mit ihrem Bus vor der Halle eintraf.
Zirka zum gleichen Zeitpunkt traf auch der Bus mit den hoch motivierten Jungs der CitiJokersBerlin ein.

In der Halle angekommen, war die Stimmung unter den mitgereisten Fans auch gleich bestens! Hier einmal ein herzliches Dankeschön an unsere „jungen Wilden“ von CitiJokersBerlin! Unser gemeinsamer Support war genial! So können wir gerne weitermachen und unsere Mannschaft gemeinsam nach vorne peitschen!

Zum Spiel bleibt zu sagen, dass man Minden auf keinen Fall unterschätzen sollte. Diese Mannschaft hat einen sehr großen Willen, der sie stark macht.
Letzte Saison hätten wir bei so einer willensstarken Mannschaft noch mächtig zittern müssen, dass dies nun nicht mehr so ist, haben wir sicher zu einem großen Stück unserem neuen Trainer und dem neuen Mannschaftskapitän zu verdanken.
Die Körpersprache auf der Platte und auf der Bank spricht Bände.
Von Beginn an führten die Füchse mit 1 bis 2 Toren das Spiel an. In der 2. Hälfte der ersten Halbzeit, kam es zu einem kurzen Einbruch, der mit einer Prise Überheblichkeit einherging. So dass man mit einem Rückstand in die Pause gehen musste.
Gott sei Dank hatten die Jungs sich aber in der 2. Halbzeit wieder im Griff und man konnte deutlich erkennen, dass die Punkte auf jeden Fall mit nach Hause sollten.
Exemplarisch für diesen Willen (und dafür, das den Mindenern wohl etwas die Puste ausging), war die doppelte Unterzahl der Füchse beim Angriff von Minden.
Die Mindener konnten trotzdem den Ball nicht unterbringen. Im Gegenzug gelang es den Füchsen sogar ein Tor in dieser Situation zu erzielen.
Die Stimmung unter den Berliner Fans kochte natürlich entsprechend hoch und die ersten Gesänge „Wir holen die Meisterschaft…“ kamen auf.
Na ja, ist wohl eher ein Wunschdenken, aber man wird ja mal träumen dürfen.

Die Mannschaft hat sich, nach Ihrem verdienten Sieg, bei den Fans bedankt und wir merkten ganz schnell: Die neue Saison wird echt Klasse!

Wir freuen uns schon auf den kommenden Sonntag, wenn wir dann gegen Lemgo punkten!

Also Leute, bringt viel Stimme, Lust und Power mit, damit der erste HEIMSIEG eingefahren werden kann.

Steffi 2 + Maja


Füchse beim Champions-Cup in Zwickau
|24.08.2009
 

Nur eine Woche nach dem Turniererfolg in Schneverdingen wollten wir auch den nächsten Auftritt unserer Füchse nicht verpassen und machten uns zu viert (Jörg, Christian, Jürgen und ich) auf nach Zwickau. Die Fahrt wurde von uns beiden gebürtigen Sachsen gleich genutzt, um Christian und Jürgen mit der in Zwickau gepflegten Sprachkultur bekannt zu machen. Schließlich sollten sie auch verstehen, was so um sie herum passiert.

Schon 10 Uhr waren wir an der Halle und nahmen unsere Plätze in der wirklich schönen Halle in Beschlag. Die ersten beiden Spiele fanden allerdings größtenteils ohne unsere Beteiligung auf den Rängen statt. Lieber nutzten wir das schöne Wetter und ließen uns auf der Wiese nieder, wo auch das eine oder andere Bierchen (Danke Jürgen!) vertilgt wurde. Dort kamen wir schnell in Kontakt zu einheimischen Fans. Einer von ihnen stellte sich dann auch noch als Landsmann von Jörg heraus. Ich traf in der Halle eine ehemalige Dozentin von mir, die dann als jetzige Oberbürgermeisterin die Siegerehrung vornahm.

So langsam konnte es dann aber auch losgehen. Wir begrüßten unsere Mannschaft bei ihrer Ankunft und machten uns dann für das Spiel um Platz 3 bereit. Wir unterstützten die Göppinger lautstark gegen San Antonio, was aber auch nicht half. Wir sahen ein total langweiliges Spiel, das einfach nicht enden wollte. Göppingen war erschreckend schwach und verlor gegen die auch nicht überzeugenden Spanier.

Es wurde wirklich Zeit fürs Finale!

Unser Support im Spiel um Platz 3 hatte zur Folge, dass sich im Finalspiel viele Fans aus Zwickau und Umgebung zu uns gesellten und unsere Füchse begeistert unterstützten. Unsere mitgebrachten Applausverstärker wurden uns förmlich aus der Hand gerissen. Toll war auch der Hallensprecher, der sehr gut auf die Reaktionen der Zuschauer einging und diese unterstützte. Mehrfach konnten wir La-Ola-Wellen starten, die 3-4mal durch die Halle gingen.

Unserer Mannschaft war anzumerken, dass sie darauf achtete, nicht in unnötige Zweikämpfe verwickelt zu werden. Das war auch bitter nötig, hatten es doch die Slowenen am Vortag fertig gebracht, in 2 Spielen drei Rote Karten und einen Ausschluss zu kassieren. Auch die guten Schieris Schaller/Wutzler trugen dazu bei, dass uns derartiges im Finale erspart blieb. Einfach war es im Übrigen für keinen der Beteiligten, traten doch beide Mannschaften in gelb an. Was das sollte, hat sich mir bis heute nicht erschlossen.

Die Füchse agierten sehr kontrolliert. Strand traf wie er wollte, Richwien glänzte mit 2 Kempa-Tricks und Abwehr und Torhüter waren wieder auf dem hohen Niveau, das wir schon in Schneverdingen bewundern konnten. Auch wenn die Slowenen einmal auf 2 Tore herankamen, hatte man nie das Gefühl, dass das Spiel verloren gehen könnte und so gab es den völlig verdienten zweiten Turniersieg feiern. Auch Stochl wurde wie in der Vorwoche zum besten Torhüter geehrt.

Nach dem Spiel gab es noch eine schöne Geste von Laen, der einen jungen Nachwuchshandballer, der eigentlich nur Autogramme holen wollte, kurzerhand in den Arm nahm und ihn gemeinsam mit der Mannschaft vor den Fotographen zum Siegerfoto possieren liess.

Vor unserer Abfahrt gab es noch viele Gespräche mit Spielern und Trainer. Allen war anzumerken, dass die Vorbereitung ziemlich hart gewesen sein muß. Die nächsten spielfreien Tage haben sich alle mehr als verdient.

Für uns war der Tag noch nicht zu Ende. Werdauer Handballfreunde hatten extra für uns ihre Kneipe geöffnet und bewirteten uns vom Feinsten. Vielen Dank noch einmal!
Es war toll zu sehen, wie begeistert die Werdauer von unseren Füchsen waren. So nahmen wir gleich die Gelegenheit wahr, sie zu unserem Spiel gegen Lemgo einzuladen. In unserem Forum haben sich auch schon einige angemeldet, so wird der Kontakt so schnell nicht abreissen.

Abschließend noch vielen Dank an Jörg fürs Chauffieren und an Jürgen für die Information der Daheimgebliebenen via Netbook.
-Jurima-


Turniersieg in der Lüneburger Heide !
|17.08.2009
 

Schönstes Sommerwetter war am Wochenende im August als sich 10 Füchse (Oliver, Björn, Maja, jurima, trommel, Ellen, wiesbadener, Brinna, Olivia und ich, foerdefuchs) im Landjugendheim Schneverdingen einquartierten, um beim anstehenden Heide-Cup das neu formierte Team um Trainer Sigurdsson anzufeuern.
Unser separater Gartenpavillion war schlicht, aber vollkommen ausreichend für eine Übernachtung. Im Garten konnten wir am Lagerfeuer sitzen, grillen, quatschen und das schöne Wetter bis spät in die Nacht hinein genießen.
Am nächsten Morgen erwartete uns ein fürstliches Frühstück unter blauem Himmel.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Gastgeberinnen im Schullandheim!
Vorher allerdings stand aber natürlich der erste Turniertag auf dem Programm. Die Kadetten Schaffhausen und der FCK Handbold Kopenhagen trugen das erste Spiel aus.
Angefeuert wurden beide Teams von zugelosten Kindergruppen (jeweils 15-20) aus Schneverdingen, die ein entsprechendes T-Shirt mit Landesfahne (Dänemark bzw. Schweiz) trugen.
Direkt unter uns saß die “dänische Gruppe”, die sehr beharrlich, aber nicht minder begeistert die ganze Zeit über “Koooopenhagen - uh! ah! Cha-cha-cha !” brüllte. Es klang für mich zunächst wie “Roooote Karte !”... einer will sogar “Rooote Fahne !” verstanden haben - aber sie werden wohl doch das Team aus Koppenhagen damit gemeint haben.
Die Kadetten begannen stark, brachen dann aber in der zweiten Halbzeit ein und verloren am Ende noch mit 25:31.
Dann kam unser Team - und auch den Füchsen wurde eine Kindergruppe zugeteilt, die mit den Spielern einlaufen durften und anfeuern sollte. Trommel stimmte sie schon mal auf unsere gängigsten Schlachtrufe ein. Was wir zu dem Zeitpunkt nicht wussten : Es gab einen Wettbewerb zwischen den vier Kindergruppen, wer am besten die Teams anfeuern kann.
So war unser Fanclub zunächst doch recht dominant in der Halle zu hören, was den Wettbewerb etwas verzerrte. Wir gelobten Besserung für das zweite Spiel, wo die Kindergruppe dann hauptsächlich den Ton und Rhythmus angeben durfte.
Auf der Platte überzeugte derweil das Team gegen den dreifachen schwedischen Meister (2006,2007,2008) Hammerby IF insbesondere durch eine hervorragende Abwehrarbeit. Laen, Vatne und Göde ließen nur wenig gute Aktionen des Gegners zu. Ferner war Heinvetter in toller und Stochl sogar in überragender Form.
Vorne traf Strand ein ums andere Mal aus dem Rückraum. Das alles führte zu einem deutlichen 31:19 (16:9)-Triumph und zum Einzug ins Finale.
Am Sonntag musste das Team aus Schweden dann erneut eine schwere Schlappe einstecken - das Team ging mit 24:38 gegen die Kadetten unter.
Und dann kam das große Finale : Die Füchse gegen den FCK Handbold.
Wie schon am Tag zuvor zeigten die Füchse eine tolle Abwehrarbeit und lieferte sich mit den ebenfalls sehr defensiv eingestellten Dänen eine Abwehrschlacht. Nach 7 Minuten hatten die Füchse noch keinen Treffer kassiert, allerdings auch erst selber nur zweimal getroffen.
Bis zur Halbzeit konnte man sich aber erneut einen kleinen Vorsprung (12:8) herausspielen.
Dieser Vorsprung wurde dann die komplette zweite Halbzeit gehalten. Der FCK kam zwischenzeitlich auf 2 Tore heran ; fünf Minuten vor Schluss stand es aber bereits wieder 24:19 für die Füchse. Die letzten beiden Gegentore fielen nicht mehr ins Gewicht - wir zählten die letzten Sekunden runter und dann war es soweit : Wir haben den ersten Titel der neuen Saison geholt !
Es wurden Fotos vom Fanclub zusammen mit der Mannschaft gemacht, Unterschriften eingeholt, gegenseitig gratuliert und natürlich auch gefeiert !
Neben dem Turniersieg wurde auch Petr Stochl als bester Torwart und Kjetil Strand als bester Spieler des Turniers sowie als Torschützenkönig geehrt.
Als bester “Kindersupport” wurde übrigens die Gruppe “Dänemark” geehrt.
In dieser Form wird uns das Füchseteam in der neuen Saison sehr viel Spaß machen ! Man darf sich zurecht auf die neue Saison freuen - und ich freue mich schon sehr darauf !
-Foerdefuchs-

Füchse Berlin und Füchsepower Berlin beim Heide-Cup
|11.08.2009
 

Vom 15.08.2009 bis 16.08.2009 findet in der Lüneburger Heide der Heide-Cup statt.
Dieses Vorbereitungsturnier hat sehr interessante Gegner für unsere Füchse.
Es nehmen der FC Kobenhavn Handbold, Hammarby IF sowie die Kadetten Schaffhausen teil.
Die Mannschaft reist am Freitag an, die Fans am Samstag.
Das erste Spiel unserer Füchse findet am Samstagabend um 19:00 Uhr statt.
Wir freuen uns auf spannende Spiele und auf viel Spaß.
Bilder können angemeldete Forums-User ab der nächsten Woche einsehen. Es wird sicherlich auch einen kleinen Fahrtenbericht geben. Auf geht’s Füchse!
www.Handball-foerderverein.de/heidecup


Teampräsentation der Füchse Berlin in den Gropius Passagen
|18.07.2009
 

Wie schon einmal in diesem Jahr, sind die Füchse Berlin erneut in den Gropius Passagen zu Gast! Das veränderte Team rund um den ebenfalls neuen Trainer Dagur Sigurdsson wird sich am 01. August 2009 gegen 16 Uhr den Fan’s und allen Handballinteressierten vorstellen.
Am Tag zuvor geht es bereits um 14 Uhr los, mit vielen interessanten Aktionen, vom 7 Meter werfen, über Tanzeinlagen der Cheerleader bis hin zur Vorstellung der Damenmannschaft Spreefüxxe. Auch der Fanclub bekommt wieder seinen Platz.
Unser Hallensprecher Markus Assemacher wird an beiden Tagen durch das Programm führen.
Eine gute Gelegenheit ein paar Wochen vor dem offiziellen Saisonbeginn, wieder einmal ein bisschen „Handball-Luft“ zu schnuppern!


Neues Forum für Füchse Berlin und Spreefüxxe online
|30.06.2009
 

Liebe Füchsefans,

nach etwas Arbeit, ist es uns gelungen ein neues Forum einzubinden. Wir hoffen es macht Euch allen sehr viel Spaß, es mit leben zu füllen!
Wir freuen uns außerdem sehr, dass wir auch eine extra Rubrik "Spreefüxxe" anbieten können und wünschen allen Handballfans eine gelungene und spannende Saison!
Und jetzt ran an die Tasten....

Danke für eine tolle Zeit!
|07.06.2009
 

Mit dem Saisonabschluss ging zugleich auch eine Ära bei den Füchsen zuende, wurden doch sieben teilweise maßgeblich prägende Akteure der Füchse in den letzten Jahren verabschiedet. Die 6.700 Zuschauer im Fuchsbau, die Mannschaft und der gesamte Verein verabschiedeten sich von Michal Bruna, Hany El Fakharany, Christian Caillat, Rene Boese, Jens Vortmann, Sascha Detlof und Jörn-Uwe Lommel mit viel Applaus und zahlreichen Geschenken. Alle ausscheidenden Spieler samt Trainer wurden zum Ehrenmitglied des Fanclubs Füchsepower ernannt.

Michal Bruna zurück nach Stralsund

Er kam nach der Winterpause wie gerufen, hatten sich doch beide Spielmacher der Füchse verletzt. Bruna überzeugte vor allem in der Abwehr durch viel Einsatz, hatte aber auch vorne seine Spielanteile. Unvergessen bleibt sein famoser Auftritt als Spielmacher in Lemgo. Insgesamt erzielte Bruna 11 Tore für die Füchse. Viel Glück weiterhin!

Christian Caillat nach Coburg

Er kam kurz nach Weihnachten 2007 zu den Füchsen und wußte gleich von Beginn an zu überzeugen. Legendär sein Wackler. Das Ende bei den Füchsen war dann leider etwas unehrenhaft. Verfehlungen im Training? Wir wissen es nicht. Doch bleiben super Leistungen in Erinnerung. In der Vorsaison kam er auf 14 Einsätze und erzielte 44 Tore, diese Saison waren es bei 25 Einsätzen 61 Tore. Caillat wechselt nun zum 15. der 2. Liga Süd: HSC Coburg. Viel Glück dort!

Hany El Fakharany Wechsel unbekannt

Mit Hany El Fakharany hatte Jörn-Uwe Lommel vor zwei Jahren zur Saison 2007/08 einen seiner Schützlinge vom Nil an die Spree gelotst. Der 30-jährige war der erste Ägypter in der Bundesliga. Es war nicht immer leicht mit ihm. So ging ihm während des Fastenmonats schon mal die Puste aus. Nach Anfangsschwierigkeiten glänzte Fakharany vor allem in der Abwehr, und holte sich die ein oder andere Zeitstrafe ab. Doch brachte es der Kreisläufer auf insgesamt 116 Tore für die Füchse. Viel Glück bei Deinem neuen Verein.

Rene Boese wechselt nach Delitzsch

Als zweiter Rechtsaußen neben Markus Richwien kam Rene im Sommer 2007 zu den Füchsen. Zunächst hatte er es schwer, sich gegen Richwien durchzusetzen, doch brachte er es schon in der ersten Saison auf 18 Einsätze und erzielte dabei 18 Tore. In dieser Saison bekam Boese durch lange Verletzungen und Formschwankungen von Richwien längere Einsatzzeiten. Er nutzte sie mit 68 Toren. In Erinnerung bleiben sein Einsatzwillen, auch in Spielen, in denen es schlecht lief. Er wechselt nun zu Concordia nach Delitzsch. Wir wünschen dem sympathischen Rechtsaußen dabei viel Glück und Gesundheit.

Jens Vortmann geht nach Dormagen

Eine weitere traurige Entscheidung. Der 21jährige Berliner war seit 2005 bei den Füchsen, hatte stets die Symphatien auf seiner Seite, obwohl er als zweiter Mann hinter Stochl oftmals nur auf der Bank saß. Doch wenn er kam, spielte er meistens sehr gut, das Team Stochl-Vortmann funktionierte großartig. Als klar war, dass Silvio Heinevetter zu den Füchsen wechseln würde, stand sein Abschied fest. Richtig so, als dritter Mann ist er viel zu schade. Wir wünschen Dir alles Gute und viele Spiele bei Dormagen. Eines Tages sieht man sich vielleicht wieder.

Jörn-Uwe Lommel will erstmal ausruhen

Der "Wüstenfuchs" kam 2005 vom Nil an die Spree und heuerte beim Projekt Füchse Berlin an, als dieses noch völlig ungewisser Zukunft entgegen ging. Der Erfolg der Füchse ist maßgeblich mit sein Verdienst. Sein Markenzeichen: Das Spiel breit machen mit langen Pässen vor der Abwehr. Nach einem Jahr der Orientierung in der zweiten Liga erfüllte Lommel die Vorgabe des Vorstandes, die da hieß Aufstieg und schaffte auch im folgenden Jahr, die Füchse in der stärksten Liga der Welt zu halten. In dieser Saison gab es wohl einige Unstimmigkeiten mit dem Management, so dass nun die Zusammenarbeit beendet wurde. Wo Lommel als nächstes arbeitet, steht noch nicht fest. Wir wünschen ihm daher erstmal Zeit zum Ausspannen vom schnellen Berliner Leben und weiterhin alles Gute für weitere Schritte.

Sascha Detlof wechselt in die zweite Mannschaft

Nach etlichen Jahren hört der dienstälteste Fuchs nun auf. Sascha ist schon was besonderes. Er erlebte quasi alle Höhen und Tiefen des Vereins mit, blieb uns treu, als im Sommer 2005 die Lizenz plötzlich weg war und schaffte auch danach den Sprung in den Bundesligakader. Er hiel seine Knochen für die Füchse am längsten von allen hin. Für diesen Einsatz bedankt sich der gesamte Fanclub. Er kam 2002 von der A-Jugend des VfL Tegel als 20-jähriger zu den Reinickendorfer Füchsen. Dabei spielte er zunächst im linken Rückraum, verletzte sich teilweise schwer (Kreuzbandriss), doch erzielte er stets seine Tore. In späteren Jahren wurde Sascha zum Allrounder. Er spielte, wo ihn der Trainer hinsteckte. Hauptsächlich in der Abwehr, aber auch mal am Kreis. Hier mal eine Aufstellung seiner Einsätze samt Toren:
2002/2003: Einsätze 22 Tore 16
2003/2004: Einsätze 33 Tore 54
2004/2005: Einsätze 6 Tore 25
2005/2006: Einsätze 20 Tore 79
2006/2007: Einsätze 34 Tore 78
2007/2008: Einsätze 32 Tore 24
2008/2009: Einsätze 29 Tore 8

Zusammen also 284 Tore!
Sascha, wir wünschen Dir weiterhin viel Spaß in der zweiten Mannschaft, bleib gesund und werde ein erfolgreicher Arzt! Danke für die tolle Zeit.

-Friedi-

Füchsepower feierte Saisonabschluss
|07.06.2009
 

Am Samstag, den 6. Juni 2009 feierte unser Fanclub gebührend den Abschluss der Saison 2008/09. Dazu trafen wir uns um 09 Uhr im Albertz, einer Gaststätte in Waidmannslust. Bei Kaffee und einem hervorragendem Frühstücks- und Mittagsbüffet ließen wir die Saison noch einmal Revue passieren und es zunächst ruhig angehen. Anschließend fuhr uns von dort ein BVG-Club-Liner (siehe Bild) in einem weiten Bogen durch die halbe Stadt vorbei am Potdamer Platz und am Fernsehturm und Roten Rathaus zur Max-Schmeling-Halle. Für viele wie für mich ein tolles Erlebnis, in diesem umgebauten BVG-Bus mit offenem Dach bei Partymusik fahneschwenkend und trötend durch das sonnige Berlin zu fahren. Spannend war die Fahrt auch für die Fahnenschwenker, die stets auf Ampeln, Brücken und Stromleitungen achten mussten. An dieser Stelle herzlichen Dank für die Organisatoren dieser genialen Fahrt.

Gut durchgelüftet und mit teilweise anderen Frisuren kamen wir gegen 12 Uhr an der Schmeling-Halle an. Das Klatschpappen-Verteilen verlief dann in einer Blitz-Aktion. Wir werden jedenfalls immer schneller:) Es blieb also genug Zeit für das ein oder andere Bierchen im META!

In der Halle hieß es dann Abschied nehmen von den 8 ausscheidenen Akteuren: Andi von der Geschäftsstelle, Trainer Jörn-Uwe Lommel sowie die Spieler Christian Caillat, Hany El Fakharany, Michal Bruna, Rene Boese, Jens Vortmann und Sascha Detlof. Der Fanclub hatte hierzu 8 Geschenktüten mit T-Shirt, Bildermappe, JahresDVD und Sektflasche bestückt, die vom Trommel und Steffi im Rahmen der Verabschiedungszeremonie auf dem Spielfeld vor dem Spiel übergeben wurden.

Im Spiel demonstrierten die Füchse noch einmal großen Zusammenhalt und Siegeswillen, so dass das Spiel zu einem gelungenen Abschiedsgeschenk für alle scheidenden Akteure wurde und auch die Zuschauer und Fans zufrieden in die Sommerpause entließ. Nach dem Spiel gab es noch Freibier (für jeden Treffer der Füchse 10 Liter) und eine kleine Feier in der Halle. Anschließend gingen die Feierlichkeiten noch weiter im META! Alles in allem ein schöner Tag.

-Friedi-

Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft … und mittendrin der ASV Hamm
|24.05.2009
 

Um die heutige Fahrt zu beschreiben, müssen wir uns alle an die Zeit erinnern, als die Füchse Berlin in dieser Liga zu Hause war. Tja, die Zeiten gab es mal. Und gerade heute wurde ich derart daran erinnert, dass man dachte, man hat ein Déjà-vu.

Nun mal von Anfang an: Steffi, Matze, Gabi, Jörg und Elli in einem Auto und Maja, Friedi und Christian in dem anderen Auto fuhren mal eben nach Dessau, um dort unsere „alten Bekannten“ aus der 2. Liga, den ASV Hamm zu unterstützen. Bei einem Sieg, so wurde uns gesagt, ist ein Religationsplatz für die 1. Liga drin. Hm…na gut! Also nix wie hin und Unterstützung geben.

Erste Anlaufstelle war der ZOB, wo wir die restlichen Insassen einluden. Nach einer kurzweiligen und mit sehr vielen interessanten Gesprächen gespickten Fahrt waren wir so früh an der Halle, dass man problemlos ohne Eintrittskarte in die Halle marschieren konnte, um erst einmal die sanitären Einrichtungen zu begrüßen. Danach gings an den Bierstand und wir gönnten uns ein leckeres Hasseröder. Am Auto stehend, das Bierchen in der Hand, knallenden Sonnenschein auf die Birne und das Radio auf volle Pulle mit den Berichten aus der kompletten Fußball-Bundesliga verging die Zeit sehr schnell. Es wurde viel gejubelt von unserer Seite, einige „Tränchen“ vergossen, aber die Stimmung war toll. Dann kam endlich der Fanbus der Hammenser, die uns sehr herzlich begrüßten und drückten. Alle, die nicht dabei waren, aber sie kennen, sollen wir ganz herzlich grüßen (Wolfgang und Brinna zum Beispiel). Es wurde palavert, Gedanken ausgetauscht, Pins oder Buttons wechselten Besitzer und das eine oder andere Bier oder Cola getrunken. Auf Grund eines genialen Streiches von Steffi waren wir an diesem Tag urplötzlich alle Studenten und durften für 5,- Euro in die Halle, supi Idee! Also rein in stickige, warme Halle, ehe sie sich es wieder anders überlegen konnten.

Der erste Blick aufs Spielfeld: Frank Schumann ist da. Na so eine Freude! Und man nahm sich gleich vor: zu dem gehen wir nach dem Spiel! Der zweite Blick von mir zu den Schiedsrichtern: Schock! Das Gespann Blümel/Loppaschewski, zwei Mitglieder aus meinem ehemaligen Schiedsrichterausschuss…und zu allem Überfluss hatten sie mich auch noch entdeckt und man winkte sich dezent zu. Aber zu ihrer Ehrenrettung muss ich sagen, dass sie ganz ordentlich gepfiffen haben.

Das Spiel fing an und man fragte sich, ob die Hammenser nicht spielen wollten? Es wurde quer gespielt, gekreuzt und die Mannschaft lief sich vor der Deckung sprichwörtlich einen „Wolf“, jedoch wollte keiner aufs Tor werfen. Was passiert dann? Fehlpässe, Technikfehler oder Notwürfe, da das Ganze irgendwann als Zeitspiel angesehen wird. Ihr Starspieler aus Mazedonien war an diesem Tag ein Totalausfall, jedoch konnte die Mannschaft das gut kompensieren. Bis zur Halbzeit rannte die Mannschaft ständig dem Ergebnis hinterher. Das dieses nicht höher ausgefallen war, hatten die Hammenser ihren beiden Torhütern zu verdanken, die an diesem Tag wirklich stark aufgespielt haben. Die zweite Halbzeit begann flüssiger. Es wurde kombiniert, aus der 2. Reihe erfolgreich geworfen und so mancher 7m zum Tor verwandelt. Das Spiel sah viel aggressiver aus. Die Deckung packte zu. Es war eindeutig eine Steigerung zu sehen, die sich im Ergebnis widerspiegelte. Hamm holte auf und schaffte es zum Unentschieden. Der Kampfgeist war erwacht.

Das konnte man auch zu jeder Minute den mitgereisten Fans nachsagen. Die hatten Kampfgeist von der ersten bis zu letzten Minute. Von Anfang an wurde auf der Tribüne Stimmung gemacht. Es wurden Sprechgesänge, Gesänge oder Trommelvarianten angestimmt. Bei allen Sachen gingen die Fans ab wie ein Zäpfchen. Wie hatte Friedi es genannt? „Der Support war richtig geil!“ Das hatte er hundertprozentig recht. Alle Fans feuerten die Mannschaft immer wieder an, ließen sie spüren, dass sie nicht allein in der Halle sind. Und es funktionierte! Auf einmal drehte sich das Blatt und der ASV Hamm führte. Erst mit einem, dann mit zwei und zum Schluss mit vier Toren. Genial! Das ist also die Gegenwart – jedoch zur 1. Liga ist es noch ein weiter Weg. Da können sie nicht so aufspielen. Matze rannte die ganze Zeit rum und versuchte „meinem“ Schal gegen einen Hamm-Schal zu tauschen. Leider erfolglos. Jedoch das Glück war so nah. Hinter ihm stand ein etwas älterer Herr, der von unserer Aktion völlig angetan war. Der schenkte ihm seinen Schal und seine Mütze vom ASV Hamm und ich denke, wenn er ein Hemd gehabt hätte, hätte er dieses Matze auch noch gegeben. Jedenfalls sahen wir dann einen strahlenden Matze.

Das Spiel ging weiter und Hamm baute die Führung aus. Nun waren die Fans nicht mehr zu halten. Alle sangen, winkten, klatschen oder wirbelten mit ihren Schals durch die Halle. Nach Abpfiff liefen wir alle zum Spielfeld, um mit der Mannschaft gemeinsam zu feiern. Mit der Mannschaft wurden Späßchen gemacht, alle Fans wurden persönlich abgeklatscht und selbst von Schumi kam die erstaunte Bemerkung: he, Füchsepower, was macht ihr denn hier? Und wenn Schumi gedacht hatte, er entkommt uns, hatte er sich geirrt. Jörg und Matze hatten Schumi nach dem Spiel als erste in der Mangel. Und dann kam die lustigste Szene an diesem Abend: mich eingeschlossen, rasten alle Fanclubmitglieder wie auf Kommando aus allen Teilen der Halle zu Matze, um mit auf das Bild zu kommen. Und da wir alle rannten, muss das wohl für diejenigen, die dort warteten sehr komisch ausgesehen haben. Wir klemmten uns alle hinter das Fanclubbanner und versuchten einen guten Eindruck hinzulegen. Das Bild ist wirklich gut gelungen. Matze und Steffi haben noch ein Bild mit „meinem“ Füchsepowerschal um Schumis Hals.

Aus der Halle raus und zum Fanbus der Hammenser war eins, ein Bierchen mit den Hammenser trinken war zwei und danach eine Abschiedsarie erleben war drei. Menschenskinder, ich glaube, einer hat mir eine Rippe gebrochen. War das ein Bär – und das mir, hi, hi. Jedenfalls fuhren die Hammenser sehr glücklich in ihrem laut hupenden Bus nach Hause. Wir stiegen dann auch ein und waren dann ca. 1 Stunde später wieder glücklich in Berlin.

Die Hammenser sehen wir dann zum Eröffnungsspiel der Füchse wieder; denn dahin wollten sie auf alle Fälle kommen.

So, und jetzt trinke ich auch ein Bierchen…
Tschüßle – eure Elli


Letzte Auswärtsfahrt der Saison
|17.05.2009
 

Die Saison 2008/ 09 neigt sich dem Ende entgegen und wir sind zu unserer letzten Auswärtsfahrt aufgebrochen. Es war zwar ein Samstag, aber leider ließen sich nicht mehr als 5 Füchse Fans dazu motivieren, die lange Reise ans andere Ende der Republik auf sich zu nehmen. Das allerletzte Auswärtsspiel der Saison findet ja in Gummersbach statt, aber in anbetracht dessen, dass es sich um einen Mittwoch handelt, sieht es so aus als ob unsere Jungs ohne unsere vor Ort Unterstützung klar kommen müssen.
Die 5 unerschrockenen (Ellen, Trommel, Koko, jurima und Maja) trafen sich also kurz vor 9 Uhr, um die ca. 700 km nach Balingen unter die Räder zu nehmen. Vor Ort sollten wir noch auf Wiesbadener und Brina treffen, die zurzeit in Wiesbadeners Heimat (wo sollte die wohl sein?) verweilen.
Wir hatten das große Glück zu fünft in einem 9-Sitzer Van zu fahren. Auf der langen Fahrt sollte sich noch herausstellen, dass es für alle von Vorteil sein sollte, wenn man sich etwas „ausstrecken“ konnte.
Die Hinfahrt verlief ohne Probleme. Ellen und Trommel wechselten sich ab und dank Trommels „Uschi“, oder wie die Dame auch immer heißen mag, blieb uns auch kurz vorm Ziel ein 16 km langer Stau erspart. So waren wir schon so früh in Balingen, dass wir noch eine ausgedehnte Pause machen konnten.
An der Sparkassen Arena in Balingen angekommen, mussten wir feststellen, dass die Stehplätze die wir hatten, leider schon alle eingenommen waren. Wir mussten uns mit unseren Trommeln in einer Ecke der Halle irgendwo zwischen die vielen, super netten Balinger klemmen, die ein Einsehen mit unserem Häufchen hatten und zusammenrückten. Leider war für die „Erdnuckel“ unter uns die Sicht aufs Spielfeld trotzdem eher bescheiden.
Vorneweg gleich mal ein Wort zu den Balinger Fans. Selten hab ich mich mehr bei Dr. Jekyll und Mr. Hyde zu Besuch gefühlt als dort. Alle Menschen in dieser Halle mit denen wir mehr oder weniger vor, während oder nach dem Spiel Kontakt hatten, waren super, super nett zu uns. Umso unverständlicher fand ich es, dass man ein Pfeifkonzert von gefühlten 2000 Leuten vernimmt, wenn ein Gästespieler, nach dem er einen schlag gegen die Schläfe erhalten hat, auf dem Boden liegt.
Ansonsten muss man neidlos anerkennen, dass die Stimmung die dort verbreitet wird, für die Mannschaften auf der Platte, schon Spiel beeinflussend ist. Dieses Gefühl hat uns nach dem Spiel auch Rico Göde bestätigt.
Zu dem Spiel an sich bleibt vor dem Hintergrund nicht mehr wirklich viel zu sagen. Petr Stochl ein weiteres Mal der Fels in der Brandung, Mark Bult hingegen ein weiteres Mal eher nicht. Markus Richwien wieder dabei auf ungewohnter Position, Rene Böse wieder einer der alles gibt und Versucht seine Mannschaftskameraden wach zu rütteln. Zu viele 7 Meter die ihr Ziel nicht finden, aber sonst eine Mannschaft bei der der Wille eindeutig zu erkennen war.
Die Schiris haben alles versucht diese hitzige Partie irgendwie in den Griff zu bekommen und haben dabei, aus meiner Sicht, sich auch den ein oder anderen Fehlgriff geleistet. Der aber eindeutig auf das Balinger Konto ging. Somit kann man behaupten das der eine Punkt, den wir mitgenommen haben, absolut in Ordnung geht.
Nach dem Spiel gab es noch eine Menge netter Gespräche vor der Halle mit Balinger Fans und unseren Spielern die in Balingen übernachteten und heute mit dem Flieger aus Stuttgart wieder in Berlin eintreffen werden.
Dieser Luxus wurde uns leider nicht zu teil. Wir mussten wieder in unseren „Bulli“ klettern und die nicht enden wollende Heimreise antreten.
Koko hat gleich die hinterste Bank für sich gepachtet und zu einem Schläfchen „lang“ gemacht. Trommel und jurima haben die mittlere Bank besetzt mit div. Tannenzäpfle und Ellen und ich haben versucht die Fuhre heil wieder nach Hause zu bringen.
Kurz vor 4 Uhr waren wir wieder in unserer Stadt.
Vielen Danke an alle Mitwirkenden! Balinger, Fans, Spieler, etc. Wir müssen lange von unserer letzten Auswärtsfahrt zehren, bis es am 05.09. wieder losgehen kann. Dann ja wahrscheinlich nach Minden.
-Maja-


Heraus zum 1. Mai
|02.05.2009
 

Am Freitag, den 1. Mai fand nun der zweite Teil der Fanunterstützung unseres Fanclubs für die Mädels des FHC (Frankfurter Handballclubs) und der dortigen Fans zum wichtigen Play-Off-Halbfinale gegen Leverkusen statt. Diesmal war neben Gabi, Steffi, Matze und Muggy auch ich mit von der Partie, und ich kann die Begeisterung meiner Vorredner aus der Vorwoche nur bestätigen.

Gegen 17:30 Uhr im Garten von Gerold eingetroffen, wurde ich Nachzügler (Steffi, Gabi, Matze und muggy waren schon ab 14 Uhr da) sofort auf das herzlichste von den FHC-Fans begrüßt und Willkommen geheißen. Eh ich mich versah, hatte ich auch schon einen Teller mit Salat und Gegrilltem vor mir und kam sofort ins lockere Gespräch. Herzlicher kann ein Empfang für einen Neuling nicht sein. Die Truppe um Gerold ist einfach wie eine Familie und jeder Neue dort Willkommen. Das ist schon bemerkenswert und - wie Gabi sagt: Es passt einfach!

Solchermaßen gestärkt ging es dann sogleich zur Brandenburghalle. Dort holten wir uns die Hallenzettel und studierten die Aufstellungen der Teams bzw. Tabelle. Doch fällt es auch einem Neuling leicht, sich die Namen der Spielerinnen einzuprägen,da nach jedem geworfenen Tor diese skandiert werden. Zum Beispiel: "Hey Anne Hey"! Das Spiel selbst wogte in Halbzeit eins hin und her. Beide Teams schenkten sich zunächst nichts. Fehler wurden sofort bestraft, folgerichtig ging es unentschieden in die Kabine zum Pausentee.
Schon bis dato war die Stimmung auf den Rängen prächtig. In den zweiten 30 Minuten verwandelte sich die Brandenburghalle aber vollends in einen Hexenkessel. Man muss es erlebt haben, es ist einfach grandios und machte Riesenspaß. Die Mädels vom FHC wuchsen nun über sich hinaus und die Leverkusener zeigten angesichts der Stimmung Nerven, so konnte der FHC einen Vorsprung von 5 Toren herausspielen. Schlusspfiff und grenzenloser Jubel.

Herrlich diese Lockerheit auch drumherum. Man darf natürlich nach dem Spiel aufs Spielfeld, vor der Halle gibt es einen Bier- und Würstchenstand, jegliche Lärminstrumente dürfen wie selbstverständlich mit in die Halle und Fans werden dort nicht wie potentielle Straftäter behandelt, die Pressekonferenz gibt es grundsätzlich für alle Zuschauer im Foyer und bei den Getränkepreisen können einem die Freudentränen kommen.

Also ich kanns nur jedem empfehlen. Wenn der FHC das Rückspiel in Leverkusen am 10. Mai hoffentlich übersteht, folgt ja noch das Finale - eine weitere Chance für jeden Füchsefan, der noch nicht dabei war, sich selbst ein Urteil zu bilden. Frankfurt ist eine Reise Wert.

-Friedi-

Frankfurt und Berlin
|26.04.2009
 

Frankfurt und Berlin, Frankfurt und Berlin, Frankfurt, Frankfurt, Frankfurt und Berlin


Das war mal was Anderes: Auswärtsfahren, um die Heimmannschaft zu unterstützen …

Wie das? Ganz einfach. Am Rande der Spiele in der O2-World wurden wir von Fans der Damenmannschaft des Frankfurter HC angesprochen, ob wir nicht an einer Zusammenarbeit interessiert wären. Waren wir natürlich schon, aber der Spielplan ließ bislang noch keinen Gegenbesuch zu. Dieses Wochenende war günstig und versprach einiges: Das entscheidende Spiel gegen Nürnberg um den Einzug in die Play Offs.

Nach einigen Telefonaten war alles klar, wir sind dabei!

Und so machten sich am Sonnabend Steffi, Matze, Jörg und ich auf den Weg nach Frankfurt/Oder. Endlich mal wieder eine Zugfahrt, die ausnahmslos Spass machte.

Angekommen in der Kleiststadt wurden wir von Gerold vom FHC abgeholt, der uns auf unseren Wunsch hin erstmal in die Nähe der Grenze fuhr, weil wir den Aufenthalt noch für einen kurzen Abstecher nach Polen nutzen wollten. Da wir nun auch unsere Trommeln nicht mehr mitschleppen mussten, schlenderten wir entspannt Richtung Oderbrücke, als uns auf dem Weg das Sportmuseum auffiel. Ran an das Schaufenster, diverse Erinnerungsstücke bewundert und nix wie rein! Wir Älteren haben soviel Bekanntes wiederentdeckt, aber auch Matze hatte seinen Spass, insbesondere an der umfangreichen Wimpelsammlung. Das Museum kann ich nur wärmstens weiterempfehlen (http://www.sportmuseum-ffo.de , Eintritt frei, Spende erwünscht und auch mehr als verdient).

Zu unserm Ausflug nach Polen gibt’s nicht viel zu sagen. Jegliche Anflüge von Kaufrausch wurden durch das Geschäftsgebahren auf dem Markt im Keim erstickt. Immerhin haben wir bei schönstem Wetter einen ausgiebigen Fussweg hinter uns gebracht. Die Bewegung war auch nötig, wurden wir doch von Gerold nach unserer Rückkehr zum Grillen in seinen Garten eingeladen, so dass wir nun mit gutem Gewissen zugreifen konnten.

Beim gemütlichen Beisammensein lernten wir dann noch weitere Frankfurter Fans kennen. Schnell kamen wir miteinander ins Gespräch. Spielergebnisse, Fanleben, Zuschauer, Probleme … An Themen gab es keinen Mangel. So erfuhren wir z.B., dass die Frankfurter Fans in einer Fangemeinschaft organisiert sind, die so eine Art Dachverband darstellt, unter dem sich einzelne unabhängige Fangruppierungen sammeln. Gutes Modell! Wir berichteten von unseren Problemen, neue Fans zu gewinnen und kamen überein, dass uns die Frankfurter soweit als möglich unterstützen, z.B. beim Spiel gegen Minden und bei den Auswärtsspielen.

Nach seiner Arbeit kam auch Klaus noch dazu. Die richtige Adresse zu finden, war für ihn nicht allzu schwer, hatten unsere Gastgeber das Haus doch mit einer Deutschlandfahne mit Füchse-Schal dekoriert. Genau wie wir durfte er zunächst den Partykeller bewundern. Es ist auf den Fotos hoffentlich zu sehen, dass der eine wahre Fundgrube für Sport- und Eisenbahnfans ist. Was es da alles zu sehen gab, unglaublich.

Gut gestärkt gings dann nach kurzem Fussweg in die Halle. Dort liessen unsere Gastgeber keine Gelegenheit aus, uns mit anderen Fans bekanntzumachen, so dass wir ordentlich zu tun hatten. Pins und Schals geholt und schon begann das Spiel. Die Halle war gut gefüllt und selbst Ministerpräsident Platzek wollte den Sieg der Frankfurter miterleben. Bei der Nennung der Fangruppierungen wurden wir Füchse auch erwähnt und ich denke, wir waren auch eine gute Unterstützung. Die Stimmung in der Halle fand ich toll. Man glaubt gar nicht, was 1.400 Leute für einen Lärm veranstalten können. In der Abwehr gibt’s dort übrigens das auch schon bei uns gewünschte Pfeifkonzert, wobei auch Tierstimmenimitatoren zu ihrem Einsatz kommen. Besonders gut gefallen hat mir, dass bei Fehlversuchen die Spielerinnen nicht runter gemacht, sondern im Gegenteil extra angefeuert wurden.

In die Halbzeit ging es mit einer 6-Tore-Führung, es gab weitere Gespräche und auch ein Foto mit Frankfurter Fans.

In der 2. Halbzeit drohte das Spiel zu kippen, aber angepeitscht von der Halle wurde am Ende ein viel umjubelter Sieg eingefahren (Spielbericht unter: http://www.f-hc.de/). War auch für uns ein tolles Erlebnis, wann konnten wir auch den letzten Sieg feiern ….

Nach dem Spiel gings dann für einige aufs Spielfeld zum Autogramme sammeln und Fotos schiessen. Andere wurden gleich wieder in Gespräche verwickelt.

Besonders schön fand ich, dass auch anfangs Zurückhaltende das Gespräch mit uns suchten. Das sah alles nicht nach oberflächlichem Small-Talk aus, sondern nach echtem Interesse.

Nach Ende der Pressekonferenz, die im Foyer vor den Fans stattfand, kam es noch zu einem Treffen mit Trainer Dietmar Schmidt (für die Jüngeren: Olympiasieger 1980). Ohne dass wir außer der Begrüßung irgendwas zur Diskussion beigetragen hatten, kam dieser gleich zur Sache. Er fands total gut, dass wir da waren und meinte, dass es doch ganz klar sei, dass wir zusammenarbeiten müssen, Füchse und FHC, als die beiden einzigen 1.Bundesligisten in der Region. Dem gibt’s aus unserer Sicht nix hinzuzufügen.

Außer: Klaus hat uns sicher nach Hause gebracht, die Musik war Oberklasse und das beleuchtete Tänzchen unserer Männer auf dem Parkplatz ebenso.

Wir waren sicher nicht das letzte Mal in Frankfurt, sondern kommen vielmehr das nächste Mal am 01.Mai 2009, 19:30 Uhr zum Play-Off-Spiel gegen Leverkusen.

Und Vielen Dank noch mal an Gerold und die anderen. Ihr seid tolle Fans!!!

Auswärtsspiele sind schön … klar, aber erst recht Heimspiele ausserhalb Berlins!!!

Gabi

Füchsefahrt nach Lemgo - Ich war dabei !
|13.04.2009
 

Meine erste Auswärtsfahrt und gleich mein erster Bericht... ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll – noch immer bin ich nahezu erschlagen von den vielen tollen Eindrücken an diesem Osterwochenende.
Die Fahrt mit ca. 40 Füchsen an Bord startete pünktlich um 8:30 Uhr. Die Fenster wurden mit Schals, Fahnen und Klatschpappen dekoriert, jeder bekam (weil ja Ostersonntag war) noch eine kleine Schokohasentüte und die erste Stimmungsmusik wurde eingelegt.
Matzes CD hat sich dabei irgendwie unglücklich im Wechsellaufwerk eingeklemmt, so dass wir von weiterer House-Musik erstmal verschont bleiben sollten.
Die Fahrt blieb stimmungsvoll – Matze und Steffi animierten ein ums andere Mal, diverse Liedchen anzustimmen (endlich kenne ich jetzt die Melodie vom bekannten „Auswärtsfahren ist schööööön...“ – da konnte ich vorher nur rätseln).
Auch die neuste Karaoke-Version von „Moskau“ (siehe Forum) wurde vom Bus gesungen – mit extra ausgedrucktem Text (Vielen Dank !). Und auch wenn die richtige Tonlage in der ersten Strophe noch gesucht werden musste, klang es doch am Ende richtig toll ! Ich freue mich schon auf die DVD-Version mit den unterlegten Füchsebildern von Trommel !
Während der Fahrt und bei den Pausen hatte ich genügend Zeit, mich mit fast allen Fanclubmitgliedern ein bisschen zu unterhalten – auch das war richtig schön, um den einen oder anderen mal ein bisschen besser kennenzulernen...
In Lemgo angekommen haben wir erstmal in einer (sehr noblen, aber doch relativ preisgünstigen) Pizzeria gespeist. Als auch noch ein Lemgoer Spieler dort auftauchte, kamen auch die Autogrammjäger auf ihre Kosten.
Es war ein sehr sonniger Ostersonntag, so dass nach dem Essen nicht alle den Bus zur Lipperland-Halle benutzten, sondern lieber einen kleinen Spaziergang dorthin machten.
Vor der Halle wieder vereint gab’s erstmal ein schönes Gruppenfoto, bevor die Karten geholt wurden und sich ein paar Leute an einem Gewinnspiel beteiligten, das als Oster-Gag von ein paar Kindern im Hasenkostüm verteilt wurde.
In der Halle selbst war es recht stickig... Abhilfe sollte für mich ein Becher Mineralwasser schaffen, doch das Geldkartensystem (mit Kartenpfand und Becherpfand extra) dort hat mich fast wahnsinnig gemacht.
Dann begann das Spiel und wir haben angefangen, die Halle zu rocken... konsequente Schlachtrufe, Tröten und Störfeuertrommeln haben die komplette Halle gefüllt – von den Lemgoer Fans war am Anfang rein gar nichts zu hören – erst später als die Anweisung, zu klatschen von der Halle eingespielt wurde, tauten sie ein bisschen auf.
Vielleicht ist es Einbildung, aber ich hatte durchaus den Eindruck, dass sich auch die Lemgoer Spieler von unserem Support etwas verunsichern ließen. Unsere Mannschaft und wir trugen jedenfalls jeder unseren Teil dazu bei, dass es ein verdammt knappes Spiel wurde. Schade, das Bob dieses tolle Spiel nicht sehen konnte, weil er an diesem Tag bei der A-Jugend zugegen war.
Wir intonierten noch „Es gibt nur einen Uwe Lommel !“, feierten Petr Stochl für seine tollen Paraden sowie das gesamte Team, das trotz zahlreicher Strafzeiten immer das Spiel offen halten konnte. Spieler und Fans harmonierten – und Bult peitschte uns am Ende sogar noch mal hoch.
Aber auch wenn es nicht mehr zu einem Punktgewinn reichte, so konnten doch alle erhobenen Hauptes nach Berlin zurückfahren. Es war einfach nur ein geiles Spiel !
Selbst der Lemgoer Preiß beglückwünschte laut rebi alle Berliner Fans zu unserem tollen Support ! Wir haben also wirklich eine tolle Visitenkarte abgegeben und können darauf weiter aufbauen !
Die Rückfahrt verlief dann recht unspektakulär, wenn man davon absieht, dass wir uns hinten mit diversen Witzen gegenseitig wach hielten. Gegen Mitternacht waren wir zurück in Berlin.
Auswärtsfahren ist schööön ! Jetzt habe ich es auch selber mal miterlebt !
(Bericht von foerdefuchs)


Auwärtsfahrt nach Lemgo am 12.04.2009
|17.03.2009
 

Am 12.04.2009 spielen unsere Füchse beim TBV Lemgo. Der Fanclub Füchsepower bietet zu diesem Termin, eine ganz besondere Fahrt in einem modernen Reisebus, zu einem Festpreis von 40 Euro an.
Dieser Preis beinhaltet die Eintrittskarte für das Spiel (19.90 Euro), die Busfahrt hin und zurück (Palais am Funkturm – Sporthalle Lipperland – Palais am Funkturm) sowie eine kleine Osterüberraschung!
Aber Achtung!!! Es sind nicht mehr viele Plätze frei, Eile ist geboten.
Treffen ist um 8:00 Uhr am Palais am Funkturm, Abfahrt 8:30 Uhr. Das Spiel wird um 17:00 Uhr angepfiffen. Ungefähr gegen 00:30 Uhr werden wir zurück am Palais am Funkturm sein.
Der Anmeldeschluss für diese Fahrt ist der 29.03.2009! Überlegt nicht zu lange, wer zu erst kommt, sitzt zu erst. ;-)
Bitte beachtet die Modalitäten zur Anmeldung unter: „nächste Auswärtsfahrt“ – „alle Infos“ (rechts auf dieser Seite). Dort wird unter „Allgemeine Informationen“ erklärt wir ihr euch anmelden könnt.
Also: Auf geht’s Füchse Fans!!!


Auch eine Niederlage muss man sich erstmal verdienen
|15.03.2009
 

Ich würde ja hier gerne damit beginnen, euch die endlos lange Liste der Highlights unserer Auswärtsfahrt aufzuzählen, aber irgendwie würde die sich wohl so anhören:
Sascha Detlof kommt nach dem Spiel auf Socken die Tribüne hoch um alle Auswärtsfahrer mit Handschlag zu begrüßen und einen kurzen Plausch zu halten.
3 Berliner Auwärtsfaherinnen kreiseln orientierungslos im einzigen Kreisverkehr von Elsenfeld, auf der Suche nach dem richtigen Weg und vor allen Dingen: nach einem Geldautomaten.
Auch in die 3. Reihe eines Zafiras bekommt man noch einen Matze gequetscht.
Na ja, so in dieser Art eben, denn vom Spiel gibt es keine Highlights.
Am 14.03. gegen 10:30 Uhr starteten Steffi, Steffi2, Claudi, Frank und ich unsere Fahrt ins 570 km entfernte Großwallstadt, oder besser gesagt Elsenfeld. Dort steht nämlich die Sparkassen Arena und wartete auf uns. Ich hatte für das Auto gesorgt und Steffi2, wie immer, bestens für unser leibliches Wohl. Danke Steffi2!
Die Hinfahrt verlief unkompliziert und angenehm. Um 16:10 Uhr hatte uns Uschi an den Fuchsbau (Waldgastätte) mitten im Wald um Elsenfeld navigiert, wo wir auch auf die restlichen Auswärtsfahrer treffen sollten. Dort waren noch Klaus mit 2 Begleitern die auch im Auto angereist waren, aber in der Nähe übernachteten und die 5 Bahnfahrer(Jurima, Mogli, Koko, Matze und Frank) die mit einem strammen Fußmarsch die 2 km vom Bahnhof Elsenfeld zum Fuchsbau, mit Sack und Pack, zurücklegten.
Von dort ging es gegen 18 Uhr in die Halle. Wie immer voller Erwartungen auf die Dinge die da kommen sollten, wurden div. Trommeln, Fahnen, Klatschbretter, etc. herangeschleppt. Beim Eintreffen, die Spieler begrüßt, die sich aufwärmten und Heiner Brandt, der auch in der Halle war, zum Foto genötigt.
Wie wir hörten gab es einige Spieler die Gesundheitlich nicht so auf der Höhe waren und Konny und Baba fehlten ja ohnehin. Genau so ging das Spiel auch gleich los. Von Beginn an lief man einem Rückstand hinterher, der noch viel Größer geworden wäre, hätten wir nicht unseren Petr Stochl im Tor. Der einzige auf der Platte, der von Beginn an seine Qualität zeigte war Kjetil Strand, so sollten es denn an diesem Abend auch 8 Tore für ihn werden.
Der Rest der Spieler wirkte irgendwie gequält, ohne Mumm, ohne Willen, sehr erschreckend. Die Abwehr des TVG stand gut und Mattias Andersson war brillant.
In der 2 HZ konnten wir das sehen, was mir schon so einige Male vorher aufgefallen war, die beiden Spieler die uns zum Saisonende verlassen werden (Caillat und Boese) zeigten mehr Biss als der müde Rest. Den Debütanten Alexander Voß sollte man noch hervorheben. Für ein Tor hat es nicht gereicht, aber dafür so ins kalte Wasser geworfen zu werden, hat er super gekämpft, ein Spieler mit wirklichem Potential. Für mich der absolute Verlierer dieser Partie: Mark Bult. Wie kann ein Spieler auf dieser Position nur soviel Angst vorm Abschluss haben? Kein Selbstvertrauen, null, nix, nada!
Mein Fazit: Wir haben zwar „nur“ mit 2 Toren verloren, gerecht wären aber vielleicht eher 6-8 gewesen.
Nach dem Spiel standen die Auswärtsfahrer alle noch lange wie angewurzelt auf der Tribüne, als Sascha Detlof auf Socken schnell die Treppen hoch kam um sich für unser Unterstützung zu bedanken und uns eine gute Heimreise zu wünschen. Danke Sascha!
Die „Mietwagenfahrer“ waren am Sonntagmorgen gegen 4 Uhr alle in ihrem zu Hause, die Bahnfahrer sollten irgendwann gegen 15 Uhr wieder eintrudeln.
Und die Moral von der Geschichte: So wird das gegen den HSV eine böse Klatsche!
-Maja-


Füchse unterliegen dem SCM
|03.03.2009
 

Es scheint weiter ein Fluch auf der Halle zu liegen. Die O2-World bringt den Füchsen einfach kein Glück. Die zweite Niederlage im zweiten Spiel dort müssen sich die Füchse allerdings auf ihre eigene Fahnen schreiben. Was insbesondere in der zweiten Hälfte den hoffnungsvollen Berliner Fans geboten wurde, war phasenweise unwürdig.

Die 14800 Zuschauer in der Halle hatten heute- sofern sie Berliner sind - ein Dejavu. Wie gegen Lemgo gelang zunächst gar nichts. Gegen bestens eingestellte Magdeburger fiel den Füchsen nichts ein. So gelang denn auch erst in der 15. Minute aus dem Spiel heraus das erste Tor. Anscheinend hatte man mit zu großer Nervosität zu kämpfen. In der Deckung zeigten die Füchse aber zunächst den nötigen Biss und gestatteten den Gästen auch nur 12 Tore im ersten Durchgang. So ging ein vor allem von Seiten der Füchse vollkommen verkrampftes und außerordentlich torarmes Spiel in die Pause.

Nach der Pause keimte nur kurzzeitig Hoffnung auf, als man gleich auf 8:12 verkürzen konnte. Es sollte aber ein Strohfeuer bleiben. Die Gäste hatten das eindeutig variantenreichere Spiel. Stian Tönnesen setzte ein ums andere Mal seine Nebenleute gekonnt in Szene. Kabengele und Vasilakis trafen nun nach Belieben, da man sich in der Abwehr seinem Schicksal ergab. Vorne konnte nur Kjetil Strand Akzente setzen. Eine Viertel Stunde vor Schluss drohte ein Debakel. Jetzt gaben sich die Füchse auf. Stellvertretend dafür ein gelaufener Tempogegenstoß der Magdeburger, der an die Latte geworfen wurde... den Nachwurf konnte sich ein mitgelaufener Magdeburger holen und unterbringen, weil KEIN BERLINER mit zurückgelaufen war.

Glückwunsch nach Magdeburg zu diesem, auch in dieser Höhe verdienten Sieg! Gute Besserung an Konny Wilczynski!

-Friedi-